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Dossier


Klärschlamm: Zukunft der
Verwertung und Entsorgung 

Die schon seit Jahren diskutierten Anforderungen an die landwirtschaftliche Klärschlammverwertung in Deutschland werden derzeit aktualisiert. Nachdem die Bundesregierung Ende vergangenen Jahres Eckpunkte mit den von ihr vorgesehenen Grundlinien vorgestellt hat, steht nun die Vorlage eines Arbeitspapiers zur novellierten Klärschlammverordnung unmittelbar bevor. Obwohl es auch unter den bestehenden Anforderungen an die Klärschlammdüngung keine Beeinträchtigung der Nahrungsmittelqualität  gekommen ist, soll nach der Absicht des Bundesumweltministeriums das Schutzniveau erhöht werden. Da damit voraussichtlich geringere Klärschlammmengen als bisher landwirtschaftlich verwertet werden, wird erwartungsgemäß alternativen thermischen Verfahren eine größere Bedeutung zukommen. Ein besonderes ...

Lesen Sie hierzu:

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Klärschlamm verbrennen
  (18.09.2007) Das Bundesland Rheinland-Pfalz, das kommunale Klärschlämme bislang überwiegend landwirtschaftlich verwertet, will den Anteil der Verbrennung erhöhen. Das Land vertritt bei der ...
Ifeu empfiehlt für schadstoffarme
Klärschlamme Mitverbrennung
  (25.09.2007) Klimaschutz versus Schadstoffemission. Unter diesem Aspekt hat das Heidelberger Institut für Energie- und Umweltforschung (ifeu) verschiedene Möglichkeiten der Restmüllverbrennung ...
Start für großtechnischen
Einsatz von Seaborne
  (16.10.2007) Im niedersächsischen Gifhorn hat in der vergangenen Woche der erste großtechnische Einsatz der Seaborne-Technologie zur Klärschlammbehandlung begonnen. Gegenwärtig können in der neuen ...
Schwermetallgehalt im Klärschlamm
weiter zurückgegangen
  (06.11.2007) Der Trend abnehmender Schwermetallgehalte im Klärschlamm hat sich in Deutschland in den vergangenen drei Jahren fortgesetzt. Wie aus dem Klärschlamm-Bericht, den die Bundesregierung der EU-Kommission vorgelegt hat, hervorgeht, sind die Gehalte an Blei, Cadmium, Chrom und Quecksilber sowie bei Zink weiter zurückgegangen, während bei den Elementen Kupfer und Nickel sich seit einigen Jahren ungefähr eine Belastungsstagnation eingestellt hat.Bei einer nahezu konstanten Gesamtmenge an Klärschlamm von gut zwei Mio. t betrug der Anteil der landwirtschaftlichen Verwertung im Berichtszeitraum 2004 bis 2006 jeweils rund 30 Prozent, wobei ein leichter Rückgang von 32 auf 30  Prozent zu verzeichnen ist. So wurden 2006 von zwei Mio. t mit 613.000 t 30 Prozent landwirtschaftlich verwertet; 2005 wurden von insgesamt 2,1 Mio. t Klärschlamm 645.000 t beziehungsweise 31 Prozent als Dünger verwertet. Im Jahr 2004 wurde von insgesamt 2,1 Mio. t eine Menge von 672.000 t beziehungsweise 32 Prozent auf Äcker ausgebracht.    Im Einzelnen ging beispielsweise der Gehalt an Blei von 44,3 mg/kg im Jahr 2004 auf 37,2 mg/kg Trockensubstanz (TS) im Jahr 2006 zurück. Die Gehalte von Cadmium und Chrom sanken im selben  Zeitraum von 1,02 auf 0,96 beziehungsweise von 40,7 auf 36,7 mg/kg TS. Der Quecksilbergehalt ging dem Bericht zufolge von 0,62 auf  0,59 mg/kg TS zurück. Die Werte für Kupfer und Nickel betrugen 2004 306,3 beziehungsweise 25,8 mg/kg TS und 2006 300,4 beziehungsweise 24,9 mg/kg TS.Im Hinblick auf die langfristige Entwicklung stellt der Bericht fest, dass die Schwermetallgehalte im Klärschlamm in den vergangenen Jahrzehnten sehr deutlich reduziert werden konnten. So gingen der Bleigehalt auf 17 Prozent, der Kupfergehalt auf 79 Prozent und der Zinkgehalt auf 33 Prozent des jeweiligen Gehaltes von 1977 zurück.
BMU: Neue Klärschlammverordnung
tritt frühestens Anfang 2009 in Kraft
  (06.11.2007) Die Novelle der Klärschlammverordnung (AbfKlärV) soll nach dem Willen des Bundesumweltministeriums (BMU) frühestens Anfang 2009 in Kraft treten. Das sagte BMU-Referatsleiter ...

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