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Dossier


Klärschlamm: Zukunft der
Verwertung und Entsorgung 

Die schon seit Jahren diskutierten Anforderungen an die landwirtschaftliche Klärschlammverwertung in Deutschland werden derzeit aktualisiert. Nachdem die Bundesregierung Ende vergangenen Jahres Eckpunkte mit den von ihr vorgesehenen Grundlinien vorgestellt hat, steht nun die Vorlage eines Arbeitspapiers zur novellierten Klärschlammverordnung unmittelbar bevor. Obwohl es auch unter den bestehenden Anforderungen an die Klärschlammdüngung keine Beeinträchtigung der Nahrungsmittelqualität  gekommen ist, soll nach der Absicht des Bundesumweltministeriums das Schutzniveau erhöht werden. Da damit voraussichtlich geringere Klärschlammmengen als bisher landwirtschaftlich verwertet werden, wird erwartungsgemäß alternativen thermischen Verfahren eine größere Bedeutung zukommen. Ein besonderes ...

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Klärschlamm verbrennen
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Ifeu empfiehlt für schadstoffarme
Klärschlamme Mitverbrennung
  (25.09.2007) Klimaschutz versus Schadstoffemission. Unter diesem Aspekt hat das Heidelberger Institut für Energie- und Umweltforschung (ifeu) verschiedene Möglichkeiten der Restmüllverbrennung ...
Start für großtechnischen
Einsatz von Seaborne
  (16.10.2007) Im niedersächsischen Gifhorn hat in der vergangenen Woche der erste großtechnische Einsatz der Seaborne-Technologie zur Klärschlammbehandlung begonnen. Gegenwärtig können in der neuen Anlage des Abwasser- und Straßenreinigungsbetriebs der Stadt Gifhorn (ASG) bis zu 140 m³ Klärschlamm pro Tag behandelt werden, teilte das niedersächsische Umweltministerium mit. Das Verfahren, das vorrangig der Phosphorrückgewinnung dient, wurde von dem Ministerium nach dessen Angaben seit 2003 mit fast vier Mio. € gefördert.
Bislang gab es nur eine kleine Pilotanlage im schleswig-holsteinischen Owschlag/Kreis Rendsburg-Eckernförde (EUWID 03/2000), deren Erfahrungswerte nun in Gifhorn für den großtechnischen Bereich umgesetzt worden seien. Das Umweltministerium Schleswig-Holstein hatte sich an der die Errichtung der Pilotanlage nach eigenen Angaben mit rund zwei Mio. € beteiligt. Das Investitionsvolumen für die Anlage in Gifhorn beträgt nach Angaben der für die Planung und Bau verantwortlichen Seaborne EPM AG insgesamt rund sieben Mio. €, auf die Seaborne-Technologie entfielen davon – inklusive dem Engineering - ca. 3,8 Mio. €.
Niedersachsen habe in Anbetracht der absehbaren Verknappung von Phosphor sehr großes Interesse an der Rückgewinnung des Wertstoffes, sagte Umweltstaatssekretär Christian Eberl bei der Einweihung der Anlage am Mittwoch vergangener Woche. Bei dem Seaborne-Verfahren werden die Schwermetalle ausgesondert und der Phosphor kann in der Landwirtschaft als Düngemittel verwendet werden, hob Eberl hervor. In Niedersachsen liege der Entsorgungsgrad von Klärschlamm mit 70 Prozent fast doppelt so hoch wie im Bundesdurchschnitt mit nur 40  Prozent. Das Seaborne-Projekt wurde den Angaben zufolge von den Universitäten Hannover und Braunschweig wissenschaftlich begleitet.
Bei der Technologie wird der thermophil fermentierte Klärschlamm aufgeschlossen, beschreibt die Seaborne EPM AG das Verfahren. Die enthaltenen Schwermetalle werden ausgeschleust und die Nährstoffe Stickstoff und Phosphor in Form verwertbarer schadstoffentfrachteter Düngerstoffe zurückgewonnen. Das Biogas werde bei diesem Prozess entschwefelt und könne daher unbedenklich in einem BHKW verstromt werden.
Schwermetallgehalt im Klärschlamm
weiter zurückgegangen
  (06.11.2007) Der Trend abnehmender Schwermetallgehalte im Klärschlamm hat sich in Deutschland in den vergangenen drei Jahren fortgesetzt. Wie aus dem Klärschlamm-Bericht, den die Bundesregierung der ...
BMU: Neue Klärschlammverordnung
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