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Dossier


Klärschlamm: Zukunft der
Verwertung und Entsorgung 

Die schon seit Jahren diskutierten Anforderungen an die landwirtschaftliche Klärschlammverwertung in Deutschland werden derzeit aktualisiert. Nachdem die Bundesregierung Ende vergangenen Jahres Eckpunkte mit den von ihr vorgesehenen Grundlinien vorgestellt hat, steht nun die Vorlage eines Arbeitspapiers zur novellierten Klärschlammverordnung unmittelbar bevor. Obwohl es auch unter den bestehenden Anforderungen an die Klärschlammdüngung keine Beeinträchtigung der Nahrungsmittelqualität  gekommen ist, soll nach der Absicht des Bundesumweltministeriums das Schutzniveau erhöht werden. Da damit voraussichtlich geringere Klärschlammmengen als bisher landwirtschaftlich verwertet werden, wird erwartungsgemäß alternativen thermischen Verfahren eine größere Bedeutung zukommen. Ein besonderes ...

Lesen Sie hierzu:

Rheinland-Pfalz will mehr
Klärschlamm verbrennen
  (18.09.2007) Das Bundesland Rheinland-Pfalz, das kommunale Klärschlämme bislang überwiegend landwirtschaftlich verwertet, will den Anteil der Verbrennung erhöhen. Das Land vertritt bei der ...
Ifeu empfiehlt für schadstoffarme
Klärschlamme Mitverbrennung
  (25.09.2007) Klimaschutz versus Schadstoffemission. Unter diesem Aspekt hat das Heidelberger Institut für Energie- und Umweltforschung (ifeu) verschiedene Möglichkeiten der Restmüllverbrennung untersucht und in die Analysen auch Klärschlamm einbezogen. Um den Klimaschutz weiter zu verbessern, müssten Abfälle danach nicht mehr in Müllverbrennungsanlagen entsorgt, sondern über so genannte Trockenstabilatverfahren getrocknet und anschließend in Kraft- und Zementwerken als Ersatzbrennstoff verwertet werden. Auf diese Weise ließen sich mehr als ein Prozent der CO2-Emissionen Deutschlands einsparen, geht aus der aktuellen Studie des hervor. Die Autoren, die drei Institutsmitarbeiter Horst Fehrenbach, Jürgen Giegrich und Sandra Möhler, sehen sich darin bestätigt, dass mit zunehmender Mitverbrennung von Abfällen in Kraft- und Zementwerken der positive Beitrag zum Klimaschutz gesteigert werden könnte.
Die vollständige Abkehr von der Monoverbrennung hätte allerdings auch negative Effekte. So würde diese Variante zu einer massiven Erhöhung der Gesamtbelastung mit Schwermetallemissionen führen, schreiben die Autoren. Kraft- und Zementwerke erfüllten nämlich nicht die gleiche Schadstoffabscheideleistung wie Müllverbrennungsanlagen (MVA): Die Mitverbrennung des erzeugten Stabilats könnte zusätzliche Cadmiumemissionen von mehr als 20 Prozent der derzeitigen Emissionen in die Luft verursachen. Ähnliches gelte auch für Quecksilber.
Das ifeu hat in der Untersuchung verschiedene Varianten der Erzeugung und des Einsatzes von Ersatzbrennstoffen (EBS) aus Restabfall, hausmüllähnlichen Gewerbeabfällen und Sperrmüll betrachtet. Darüber hinaus wurde die Mitverbrennung von Klärschlamm einbezogen. Insgesamt wurden sieben Ersatzbrennstoffvarianten der Mitverbrennung in Kraft- und Zementwerken untersucht und einer Monoverbrennung gegenübergestellt.
Wie das ifeu hervorhebt, zielen die Modellrechnungen im Wesentlichen auf mittlere Annahmen ab. Damit werde man der Bandbreite der Anlagen nicht unbedingt gerecht, räumen die Autoren ein. So existierten MVA mit einer überaus hohen Energieeffizienz, wenn der erzeugte Dampf vollständig durch einen industriellen Abnehmer verwertet werde. Solche Anlagen hätten gegenüber einem Mitverbrennungskonzept keine Nachteile bezüglich der CO2-Minderung. Ebenso sei zu beachten, dass manche Kraftwerke, die Abfall mitverbrennen, spezielle Maßnahmen umgesetzt hätten, um die Schadstoffemissionen, vor allem Quecksilber, zu mindern. Hier seien in naher Zukunft weitere innovative Ansätze zu erwarten.
Für Klärschlamm empfiehlt das Institut die Mitverbrennung unter der Voraussetzung, dass die Stoffe schwermetallarm sind. Stärker belastete Schlämme sollten in MVA verbrannt werden. Die Energiebilanz könne erheblich verbessert werden, wenn die Trocknung des Schlammes keinen Dampf beanspruche und mit anderweitig nicht mehr nutzbarer Energie, wie etwa Strahlungsabwärme von Asche, bewerkstelligt werde.
Start für großtechnischen
Einsatz von Seaborne
  (16.10.2007) Im niedersächsischen Gifhorn hat in der vergangenen Woche der erste großtechnische Einsatz der Seaborne-Technologie zur Klärschlammbehandlung begonnen. Gegenwärtig können in der neuen ...
Schwermetallgehalt im Klärschlamm
weiter zurückgegangen
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BMU: Neue Klärschlammverordnung
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  (06.11.2007) Die Novelle der Klärschlammverordnung (AbfKlärV) soll nach dem Willen des Bundesumweltministeriums (BMU) frühestens Anfang 2009 in Kraft treten. Das sagte BMU-Referatsleiter ...

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sich am Besten zur Elimination von Arzneimittelrückständen im Abwasser

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