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Andritz: Schwierige Marktbedingungen bei Ausrüstungen für Wasserkraftwerke

Andritz: Schwierige Marktbedingungen
Bildquelle: Andritz
07.03.2017 − 

Der österreichische Technologiekonzern Andritz berichtet über unverändert schwierigen Marktbedingungen – bedingt durch die niedrigen Strom- und Energiepreise – bei gleichzeitig fordernden Wettbewerbsbedingungen im Markt für elektromechanische Ausrüstungen für Wasserkraftwerke. Der Umsatz der Andritz-Gruppe im Geschäftsjahr 2016 insgesamt betrug 6,039 Mrd. Euro und lag damit um 5,3 Prozent unter dem Wert des Vorjahrs 2015 von 6.377,2 Mrd. Euro, teilte Andritz Anfang März mit.

Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebita)  der Gruppe betrug im Berichtsjahr 442,1 Mio. Euro und stieg trotz des Umsatzrückgangs gegenüber dem Vorjahresvergleichswert um 3,1 Prozent an (2015: 429 Mio. Euro). Damit einhergehend erhöhte sich die Rentabilität (EBITA-Marge) auf 7,3 Prozent (2015: 6,7 Prozent). Das Konzernergebnis stieg von 270,4 um 1,6 Prozent auf 274,8 Mio. Euro.

Die weltweite Investitions- und Projektaktivität für elektromechanische Ausrüstungen für Wasserkraftwerke des Bereiches Hydro blieb den Angaben zufolge auch im Geschäftsjahr 2016 unverändert auf verhaltenem Niveau – selektiv wurden einige mittelgroße Projekte in Europa und Asien vergeben. Bedingt durch die anhaltend schwierigen Marktbedingungen, die vor allem in Europa von niedrigen Strompreisen geprägt seien, wurden laut Andritz zahlreiche Modernisierungs- und Rehabilitationsprojekte bis auf Weiteres verschoben. In den Emerging Markets, insbesondere in Afrika und Südamerika, befinden sich einige neue Wasserkraftwerksprojekte in der Planungsphase, deren Vergabe allerdings erst mittelfristig erwartet werde. Im Bereich Pumpen sei eine zufriedenstellende Projektaktivität verzeichnet worden.

Der Umsatz im Bereich Hydro ging um 1,834 Mrd. Euro um 4,5 Prozent zurück (2015: 1,752 Mrd. Euro). Der Auftragseingang lag mit 1,5 Mrd. Euro wie erwartet mit 12,7 Prozent deutlich unter dem Vorjahresvergleichswert (2015: 1.718,7 Mrd. Euro). Die EBITA-Marge im Geschäftsbereich HYDRO sank im Jahresvergleich auf 7,3 Prozent (2015: 7,9 Prozent), was in erster Linie auf den niedrigeren Umsatz zurückzuführen sei.

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