Eurawasser möglicherweise vor Verkauf
Der französische Versorgungskonzern Suez Environnement will sich anscheinend aus dem Wassergeschäft in Deutschland zurückziehen. Nach bislang noch unbestätigten Berichten des Nachrichtenmagazins „Der Spiegel“ hat der Konzern in den vergangenen Wochen einen Datenraum mit allen wichtigen Geschäftszahlen für den Verkauf seiner deutschen Wassertochter Eurawasser eingerichtet. Die besten Chancen auf eine Übernahme des in Berlin ansässigen Unternehmens habe der Gelsenkirchener Versorger Gelsenwasser. Das Unternehmen lehnte gegenüber EUWID einen Kommentar zu den „Spekulationen“ ab.
Dem „Spiegel“ zufolge sind angeblich auch Remondis und der französische Suez-Konkurrent Veolia an Eurawasser interessiert. Der Kaufpreis für den Versorger dürfte laut „Spiegel“ zwischen 80 und 100 Millionen Euro liegen. Eurawasser ist mit etwa 900 Mitarbeitern für die Wasserver- und Abwasserentsorgung von derzeit rund 800.000 Menschen unter anderem in Rostock, Schwerin, Goslar, Cottbus und Leuna zuständig.
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