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Beratungsbedarf beim Thema Abwasserbehandlung in der Westschweiz deutlich gestiegen

Fachlicher Beratungsbedarf beim Thema Abwasserbehandlung in der Westschweiz deutlich gestiegen
Bildquelle: Peter Penicka/Eawag
06.07.2017 − 

In der Westschweiz ist der fachliche Unterstützungsbedarf in der Abwasserbehandlung deutlich gestiegen. Das sagte der neue Gruppenleiter innerhalb der Abteilung Verfahrenstechnik der Eidgenössischen Anstalt für Wasserversorgung, Abwasserreinigung und Gewässerschutz (Eawag), Nicolas Derlon, der die Verbindung der Eawag mit Wasserfachleuten in der Westschweiz stärken und ausbauen will. Grund für die gestiegene Nachfrage nach Unterstützung sei unter anderem die revidierte Schweizer Gewässerschutzverordnung.

Die Verordnung ist im Januar 2016 in Kraft getreten. Sie sieht vor, dass Schweizer Gemeinden technische Maßnahmen zur Eliminierung von Mikroverunreinigungen in bestimmten Abwasserreinigungsanlagen ergreifen müssen. Wie Derlon erläuterte, ist die Westschweiz davon besonders stark betroffen. Vor der Revision habe es dort nämlich einige Abwasserreinigungsanlagen (ARA) gegeben, die keine Nährstoffeliminierung durchführen mussten. „Wenn sie nun Mikroverunreinigungen entfernen müssen, muss ihr Abwassermanagement komplett neu überdacht werden“, machte Derlon deutlich. Der Kanton Waadt beispielsweise verfüge über eine Vielzahl kleiner ARA, die er jetzt in 16 großen ARA zusammenführen wolle.

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