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Trump will „schädliche und unnötige“ Regelungen zum Wasser- und Klimaschutz abschaffen

Trump will „schädliche und unnötige“ Regelungen zum Wasser- und Klimaschutz abschaffen
Bildquelle: Fotolia
24.01.2017 − 

Der neue US-Präsident Donald Trump will in seinen Augen „schädliche und unnötige“ Umweltschutzbestimmungen wie die Waters of the U.S. rule und den Climate Action Plan beseitigen. Die Abschaffung dieser Beschränkungen werde die Löhne der amerikanischen Arbeitnehmer in den nächsten sieben Jahren um mehr als 30 Milliarden Dollar erhöhen, heißt es im „America First Energy Plan“, der auf den Seiten des Weißen Hauses nach der Amtsübernahme des neuen Präsidenten veröffentlicht wurde. Zu lange sei Energiewirtschaft durch aufwändige Regelungen gebremst worden.

Die neue Energiepolitik beruhe auf der Erkenntnis, dass es in Amerika riesige ungenutzte heimische Energiereserven gebe. Die Trump-Regierung werde eine „Revolution“ der mit Fracking erschließbaren Gas- und Ölvorräte fördern, um „Millionen von Amerikanern Arbeitsplätze und Wohlstand zu bringen“. Es gelte, die geschätzten 50 Billionen Dollar in unerschlossenen Schiefer-, Erdöl- und Erdgasreserven zu nutzen, vor allem solche, die sich auf Land im Bundesbesitz befinden. Die Einnahmen aus der Energieproduktion wolle die neue Administration nutzen, um Straßen, Schulen, Brücken und die öffentliche Infrastruktur wieder aufzubauen. Ebenso werde weniger teure Energie der amerikanischen Landwirtschaft einen großen Schub geben.

Gleichzeitig verspricht die neue US-Regierung einen verantwortlichen Umgang mit der Umwelt. Der Schutz von Luft, Wasser und der Naturschutz behielten eine „hohe“ Priorität. Die Umweltbehörde EPA soll sich künftig wieder auf ihre ursprüngliche Aufgabe des Schutzes von Luft und Wasser konzentrieren. Die EPA hat in jüngerer Zeit beispielsweise strenge Standards für die Einleitung von Industrie- und Frackingabwässer aufgestellt (EUWID 01.2015) und über mögliche Gefährdungen des Trinkwassers durch Fracking berichtet (EUWID 01.2017). Die Waters of the U.S. rule stößt bei ihren Kritikern wegen einer Ausweitung der Zuständigkeiten der Bundesbehörde EPA für den Wasserschutz, die nach deren Ansicht zu befürchten ist, sowie Regelungen auch für die private Landbesitzer auf Ablehnung. 

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