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Verbundprojekt zu Wassermanagement in trockenen Gebieten gestartet

Verbundprojekt zu Wassermanagement
Bildquelle: Verena N./pixelio
19.05.2017 − 

Mit Fragen zu Wasserverfügbarkeit in trockenen und halbtrockenen Regionen der Erde beschäftigt sich das Verbundprojekt „Saisonales Wasserressourcen-Management in Trockenregionen: Praxistransfer regionalisierter globaler Informationen“ (SaWaM), das am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) koordiniert wird. Das vom Bundesforschungsministerium (BMBF) im Rahmen der Fördermaßnahme „Globale Ressource Wasser“ (GROW) geförderte Projekt, macht globale Satelliten- und Modelldaten für das regionale Wassermanagement und die saisonale Vorhersage nutzbar, teilte das KIT am Montag mit.

In ariden und semiariden Regionen ist der Niederschlag über Monate hinweg geringer als die Verdunstung und es gibt ausgeprägte lange Trockenzeiten. Beobachtungsdaten zum Wasserkreislauf sind den Angaben zufolge in den meist entwicklungsschwachen betroffenen Ländern immer weniger verfügbar. Daher müssten Wissenschaftler zunehmend auf Satelliten- oder Modelldaten zurückgreifen. Diese seien jedoch in der Regel äußerst grob aufgelöst und mit großen Unsicherheiten behaftet. Entsprechend eingeschränkt ist ihr Nutzen für das regionale Wassermanagement.

Das Projekt SaWaM ziele darauf, die Leistungsfähigkeit globaler hydrometeorologischer Datenprodukte zu untersuchen und durch neu entwickelte Methoden für die Entscheidungsunterstützung zu optimieren. Dabei geht es auch und besonders um die saisonale Vorhersage der wichtigsten Wasserhaushaltsgrößen für die nächsten sechs bis zwölf Monate „SaWaM liefert somit wichtige Informationen über die zukünftige Entwicklung der Wasserverfügbarkeit, vor allem für die Steuerung von Reservoiren und die bewässerte Landwirtschaft“, erklärt Projektkoordinator Harald Kunstmann.

An SaWaM beteiligt sind den Angaben zufolge neben dem KIT die Universität Potsdam, die Universität Stuttgart, die Universität Marburg, das Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung UFZ, das Helmholtz-Zentrum Potsdam - Deutsches GeoForschungsZentrum GFZ, die Technische Universität Berlin sowie die Lahmeyer International GmbH (Bad Vilbel) und die GAF AG (München).

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