Verlust an Ökosystemen führt zur Zunahme von Überschwemmungen
Der Verlust an Ökosystemen wie die Zerstörung von Feuchtgebieten und Mangroven an Flussläufen führt zu einer Zunahme von Überschwemmungen. Diese Feststellung trifft der „Weltrisikobericht 2012“, den das Institut für Umwelt und menschliche Sicherheit der Universität der Vereinten Nationen in Bonn (UNU-EHS) am Mittwoch vergangener Woche vorgestellt hat. Die Zerstörung von Auengebieten an Flussläufen, Flussbegradigungen und die Versiegelung der Landschaft verstärken in Kombination mit Starkniederschlägen, Schneeschmelze und geringer Verdunstung den Oberflächenabfluss, heißt es in dem Bericht. Die Folge sei eine Erhöhung des Überschwemmungsrisikos, da Boden und Vegetation das Wasser nicht mehr genügend aufnehmen könnten.
Der vollständige Bericht erscheint in Ausgabe 38/2012 von EUWID Wasser und Abwasser. Die wöchentlich erscheinende Fachzeitung informiert Leser mit knappem Zeitbudget kompakt über die relevanten Entwicklungen in der Wasser- und Abwasserbranche.
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