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EU schränkt Phosphate in Waschmitteln ein

10.02.2012 − 

Waschmittel in der EU müssen künftig nahezu phosphatfrei sein. Der EU-Ministerrat hat am Freitag eine entspreche Verordnung angenommen, die den Einsatz von Phosphaten und anderen Phosphorverbindungen in Waschmaschinen- und Maschinengeschirrspülmitteln in der gesamten Union auf ein einheitlich niedriges Maß begrenzt. Brüssel erhofft sich damit eine Minderung der in die europäischen Gewässer eingeleiteten Phosphormengen.

Für Textilwaschmittel gilt ab 30. Juni 2013 ein Limit von höchstens 0,5 Gramm Phosphor pro normaler Dosierung für einen Waschvorgang. Ein Höchstwert von 0,3 Gramm Phosphor pro Dosierung in Maschinengeschirrspülmitteln tritt ab dem 1. Januar 2017 in Kraft.

Dieser Grenzwert steht allerdings noch unter Vorbehalt. Bis 2017 müsse er unter Einbezug neuester wissenschaftlicher Erkenntnisse überprüft und bestätigt werden. Der Rat will damit insbesondere kleineren Herstellern von Reinigungsmitteln genügend Zeit geben, ihre phosphatbasierten Produkte durch ökologischere Alternativen zu ersetzen.


Der vollständige Bericht erscheint in Ausgabe 07/2012 von EUWID Wasser. Die wöchentlich erscheinende Fachzeitung informiert Leser mit knappem Zeitbudget kompakt über die relevanten Entwicklungen in der Wasser- und Abwasserbranche.

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