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Sperrzone soll Entnahmestelle am Bodensee schützen

25.01.2012 − 

Eine neue Sperrzone am Bodensee soll die Wasserentnahmestelle in Sipplingen vor Anschlägen schützen. Der 1.800 Meter lange und etwa 400 Meter breite Sperrbereich parallel zum Bodenseeufer ist für Wasserfahrzeuge, Schwimmer und Taucher tabu, teilte das baden-württembergische Ministerium für Verkehr und Infrastruktur gestern mit. Allerdings fallen ein bis zu 100 Meter breiter Wasserstreifen entlang des Ufers und der Uferbereich selbst nicht in die Verbotszone. Baden und Wassersport mit nicht motorisierten Fahrzeugen sind dort weiterhin erlaubt. Die Verordnung ist eine Konsequenz aus dem Giftanschlag auf die Bodensee-Wasserversorgung im Herbst 2005.

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