BDEW: Verpflichtung zum Ausbau der landesweiten Benchmarking-Projekte
Die Wasserwirtschaft hat eine Verpflichtung, die Anstrengungen für noch mehr Transparenz bei den Wasserpreisen voran zu treiben und die Benchmarking-Projekte weiter auszubauen. Dies sagte Wulf Abke, Vizepräsident Wasser/Abwasser des Bundesverbandes der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) am Montag letzter Woche im Rahmen der 10. Wasserwirtschaftlichen Jahrestagung in Berlin. „Die Wasserpreisdiskussion wurde skandalisierend geführt. Die Wasserversorgungsunternehmen und Verbände waren nicht in der Lage, die Diskussion spontan zu führen. Den Vorwurf müssen wir uns machen“, so Abke. Die Politik habe sich in den vergangenen Monaten klar für eine Kontrolle der Wasserpreise und –gebühren durch Kartellämter beziehungsweise Kommunalaufsichtsbehörden ausgesprochen. Eine Regulierung der Wasserwirtschaft werde nicht gewünscht. Diese inhaltliche Übereinstimmung zwischen Politik und Branche verpflichte zum handeln.
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