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Bevölkerungsentwicklung erhöht Druck auf Wasserversorgung im Rhein-Main-Gebiet

Bevölkerungsentwicklung erhöht Druck auf Wasserversorgung im Rhein-Main-Gebiet
Bildquelle: WRM
29.09.2016 − 

Der Trinkwasserbedarf in der Rhein-Main-Region wird in den kommenden Jahren noch deutlicher steigen als bislang erwartet. Nach den vorliegenden Prognosen werde die Bevölkerung vor allem in den Kernräumen der Metropolregion auf absehbare Zeit weiter zunehmen, teilte die Arbeitsgemeinschaft Wasserversorgung Rhein-Main (WRM) am Mittwoch mit.

Damit steige auch der Wasserbedarf im Ballungsraum. In der oberen Variante der Prognosen ergibt sich bis 2030 ein jährlicher Mehrbedarf für ganz Südhessen von bis zu 15 Prozent. Das entspricht rund 33 Millionen Kubikmeter Trinkwasser mehr als 2014. „Die aktuelle Situationsanalyse belegt, dass die Wasserversorgung in der Region in den nächsten 10 bis 15 Jahren einen erheblichen Investitionsbedarf für den Erhalt und die Ertüchtigung der Leitungs- und Anlageninfrastruktur hat“, sagte die Geschäftsführerin Elisabeth Jreisat. „Dies wird bei einer Fortsetzung der in den letzten Jahren geführten Diskussion um die Höhe angemessener Wasserpreise zu beachten sein“, sagte Jreisat.

Die Daten stammen aus der jetzt vorgelegten neuen Studie der WRM, die eine Aktualisierung einer bereits Ende 2013 erschienenen ersten Fassung darstellt. Die Überarbeitung der Analyse sei notwendig gewesen, weil die bereits 2013 absehbare demographische Dynamik durch die aktuellen Entwicklungen noch deutlich übertroffen werde. Die in der WRM zusammengeschlossenen Wasserversorger und die mitwirkenden Behörden und Institutionen forderten dringend die weitere Umsetzung der bereits 2013 geforderten Maßnahmen. Neben der Erteilung der noch erforderlichen Wasserrechte sei der Ausbau der technischen Infrastruktur von besonderer Bedeutung.

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