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Leistungsvergleich: Größere Kläranlagen verbrauchen tendenziell weniger Strom

DWA-Leistungsvergleich: Größere Kläranlagen verbrauchen tendenziell weniger Strom
Bildquelle: DWA
15.09.2016 − 

Größere Kläranlagen weisen tendenziell einen geringeren spezifischen Stromverbrauch auf. Das hat der diesjährige 28. DWA-Leistungsvergleich mit dem Schwerpunktthema Stromverbrauch und Stromerzeugung ergeben, den die Deutsche Vereinigung für Wasserwirtschaft, Abwasser und Abfall (DWA) vorgelegt hat.

Die Medianwerte der Größenklassen 1 bis 5 sinken von 64,3 auf 30,5 kWh/(E*a) ab. Gleichzeitig steigen die Medianwerte der spezifischen Stromerzeugung von 6,3 kWh/(E*a) in der Größenklasse 2 auf 18,2 kWh/(E*a) in der Größenklasse 5 an.

Daraus resultiert dem Leistungsvergleich 2015 zufolge mit steigender Anlagengröße ein höherer Eigenversorgungsgrad. Der Medianwert steige von 13,6  in der Größenklasse 2 auf 62,1 Prozent in der Größenklasse 5 an. Da es das Ziel der Abwasserreinigung sei, ein möglichst hohes Reinigungsniveau mit geringem Energieaufwand zu erreichen, verstehe es sich von selbst, dass auch im Abwasserbereich keine Energie verschwendet werden sollte, heißt es in dem Leistungsvergleich. Mit Hilfe von Energiechecks und Energieanalysen sollte es zukünftig gelingen, den Stromverbrauch für die Abwasserreinigung richtig zu bewerten, unnötige Mehrverbräuche zu identifizieren und Maßnahmen einzuleiten, um einen energieeffizienteren Betrieb zu erreichen, so die DWA.

Für 5.281 Kläranlagen konnte den Angaben zufolge der spezifische Stromverbrauch berechnet werden. Die spezifischen Stromverbräuche unterscheiden sich dabei der DWA zufolge in den Landesverbänden nur wenig. Die niedrigsten Werte ergaben sich für Österreich/Südtirol - wie im Vorjahr wurden zum Vergleich auch die entsprechenden Daten des Österreichischen Wasser- und Abfallwirtschaftsverbands (ÖWAV) für Österreich und Südtirol dargestellt -, die Landesverbände Nord-Ost, Bayern und Nord, die höchsten Werte wurden in den Landesverbänden Baden-Württemberg, Hessen/Rheinland-Pfalz/Saarland und NRW festgestellt.

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