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Emschergenossenschaft beteiligt sich an Virtuellem Kraftwerk

Emschergenossenschaft beteiligt sich an Virtuellem Kraftwerk
Bildquelle: Emschergenossenschaft
10.02.2017 − 

Die Emschergenossenschaft, Gelsenwasser und  der Leipziger Stromvermarkter Energy2market (e2m) werden zukünftig im Bereich Virtuelle Kraftwerke (VKW) zusammenarbeiten. Das gab Gelsenwasser am vergangenen Dienstag im Rahmen der Messe E-World 2017 bekannt. Vor einem Jahr hatte das Unternehmen seine Zusammenarbeit mit der e2m für den Aufbau des Dienstleitungsprodukts „POOL“ begonnen.

Das gemeinsame Ziel sei weiterhin, die Chancen der Energiewende für die Wasser- und Abwasserbranche nutzbar zu machen. Daran werde sich nun auch die Emschergenossenschaft beteiligen, entsprechende Verträge zur Vermarktung von Minuten-, Sekundär- und Primärreserve seien bereits im vergangenen Jahr abgeschlossen worden.

Das gemeinsame VKW sei zurzeit das einzige der Branche, das Aggregate in die Primärregelvermarktung bringen kann. Diesen Vorteil wollen die Unternehmen den Angaben zufolge nutzen und durch den Erfahrungsaustausch mit den unterschiedlichen Kläranlagenbetreibern auf der Plattform weiter ausbauen.

Bei Projektstart von „POOL“ seien einzelne Kläranlagen systematisch in die Flexibilitätsvermarktung gestartet und an das VKW angebunden worden. Gelsenwasser habe mit den Kläranlagen der Stadtentwässerung Dresden und der hanseWasser Bremen bereits erste praktische Erfahrung bei Analyse, Vertragsabschluss, Präqualifikation und operativem Betrieb sammeln können.

Nach der Einbindung der Kläranlagen in das Regelenergieregime folgen laut e2m nun die nächsten Schritte. „Nachdem die Betreiber die gute Erfahrung gesammelt haben, dass sporadische und geringfügige Eingriffe in die Fahrweise ihrer Anlagen problemlos in den Tagesbetrieb integriert werden können, gehen wir nun zum zielgerichteten Einsatz der Eigenerzeugung und wichtiger Verbraucher über“, erklärt Agnes Janda von Gelsenwasser. Auf diese Weise könne die Wertschöpfung für die Betreiber systematisch weiter erhöht werden.

Die Kläranlagen der Emschergenossenschaft sollen den Angaben nach auch in das System de VKW eingebunden werden, so könne der Verband seine eigene Bilanz von Energieeinkauf, -erzeugung und -verbrauch verbessern. Außerdem könne durch die Umstellung eine zusätzliche Einnahmequelle entstehen.

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