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Gelsenwasser-Tochter AWS übernimmt Vorbehandlung von Langnese-Abwasser

Gelsenwasser-Tochter AWS übernimmt Vorbehandlung von Langnese-Abwasser
Bildquelle: Gelsenwasser
09.11.2016 − 

Die Unilever Deutschland Produktions GmbH & Co. OHG hat mit der AWS GmbH einen Betreibervertrag zur Vorbehandlung des Abwassers des Langnese-Werks in Heppenheim geschlossen. Dazu hat AWS die vorhandene Abwasserreinigungsanlage (ARA) gekauft, teilte die AWS GmbH in Gelsenkirchen mit. Die hundertprozentige Tochtergesellschaft der Gelsenwasser AG wird die Anlage optimieren und betreiben.

Den Angaben zufolge produziert Unilever in Heppenheim ca. 150 Millionen Liter Speiseeis pro Jahr. Dabei fallen täglich ca. 750 Kubikmeter Abwasser an, die im Wesentlichen Bestandteile der Speiseeisproduktion enthalten und damit einen hohen Gehalt an organischen Inhaltstoffen aufweisen. Diese werden als chemischer Sauerstoffbedarf (CSB) beschrieben und müssen gesondert vorbehandelt werden, erklärte AWS.

Unilever habe zu diesem Zweck auf einem Grundstück neben der kommunalen Kläranlage im Jahr 2003 eine anaerobe Abwasserreinigungsanlage errichten lassen. Diese Anlage habe AWS nun übernommen. Nach der anaeroben Vorbehandlung wird das Abwasser des Werks in die kommunale Kläranlage der Stadt eingeleitet, die die Stadtwerke Heppenheim betreiben, teilte AWS weiter mit.

Eine wichtige Erweiterungsmaßnahme der ARA sei der Bau eines Blockheizkraftwerks (BHKW), um aus dem entstehenden Biogas Strom zu erzeugen. Hier sollen jährlich 1,2 Gigawattstunden Strom erzeugt und zur Deckung des Energiebedarfs der Reinigungsanlage selbst verwendet werden. Überschüssige elektrische Energie werde nach den Regelungen des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) in das Netz des Regionalversorgers eingespeist.

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