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Hamburg Wasser plant Bau von großtechnischer Anlage für Phosphorrecycling

Hamburg Wasser plant Bau einer großtechnischer Anlage für Phosphorrecycling
Bildquelle: Hamburg Wasser
12.05.2017 − 

Hamburg Wasser plant den Bau einer großtechnischen Anlage zum Phosphorrecycling. Das teilte das Unternehmen gestern mit. Zwei Jahre lang sei auf dem Klärwerk Hamburg ein neuartiges Verfahren zur Rückgewinnung getestet worden. Jetzt soll es im großen Maßstab realisiert werden.

Jährlich soll aus rund 20.000 Tonnen Klärschlammasche Phosphorsäure gewonnen werden. Der Bau der Anlage soll 2018, die Aufnahme des Regelbetriebs ein Jahr später beginnen. Somit komme Hamburg Wasser dem Anspruch der Bundesregierung nach, Deutschland unabhängiger von Phosphorimporten zu machen.

Weiter gab das Wasserunternehmen bekannt, dass im letzten Geschäftsjahr ein Überschuss von 105,4 Millionen Euro verbucht werden konnte. Davon entfallen 28,7 Millionen Euro auf die Hamburger Wasserwerke und 76,7 Millionen Euro auf die Stadtentwässerung. Der Überschuss der Wasserwerke werde an die Stadt Hamburg abgeführt, der Überschuss der Stadtentwässerung fließe in Rücklagen und diene zur Finanzierung künftiger Investitionen.

„Zum Ergebnis trägt der leicht höhere Wasserabsatz im Vergleich zum Vorjahr bei“, sagte die kaufmännische Geschäftsführerin Nathalie Leroy. „Zusätzlich konnten wir im Zuge des allgemeinen Wachstums der Stadt weitere Flächen für die Niederschlagswassergebühr identifizieren.“

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