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K+S: Thema Abwasserentsorgung bleibt Herausforderung

K+S: Thema Abwasserentsorgung bleibt Herausforderung
Bildquelle: K+S
11.05.2017 − 

Die Ende 2016 erteilte Erlaubnis zur Fortsetzung der Versenkung von salzhaltigen Abwässern war nach Ansicht des Düngemittelherstellers K+S ein wichtiger Schritt zu einer höheren Produktionssicherheit des Werkes Werra. Da die jährliche Versenkmenge mit 1,5 Mio. m³ allerdings geringer als beantragt genehmigt wurde und auch die Tagesmenge auf 5.000 m³ begrenzt ist, bleibe die Einleitung in die Werra der Hauptentsorgungsweg, teilte das Unternehmen bei der Hauptversammlung am Mittwoch in Kassel mit. „Die Umweltthemen bleiben herausfordernd“, so K+S.

Im 1. Quartal des Jahres 2017 musste den Angaben zufolge aufgrund niedriger Pegelstände des Flusses die Produktion am Standort Hattorf für 25 Tage unterbrochen werden. Weitere Produktionseinschränkungen in längeren Perioden von Niedrigwasser in der Werra seien auch im Verlauf des Jahres nicht auszuschließen.

K+S arbeitet nach eigenen Angaben kontinuierlich daran, zusätzliche Maßnahmen zur Abwasserentsorgung zu realisieren. Seit Mitte Februar werde nun auch Salzabwasser nach Bernburg in Sachsen-Anhalt transportiert, das dort zur dauerhaften Sicherung einer Gaskaverne genutzt werde. Darüber hinaus stabilisiere der Ausbau der Beckenkapazitäten um 130.000 m³ auf nun insgesamt 530.000 m3 die Produktion weiter. Ab dem Jahr 2018 werde die Inbetriebnahme der neuen KKF-Anlage die Entsorgungssituation für Salzabwässer im Werk Werra „deutlich entspannen“.

Daneben laufen den Angaben zufolge derzeit weitere umfangreiche Genehmigungsverfahren, unter anderem das in 2011 begonnene Planfeststellungs- bzw. Genehmigungsverfahren zur Erweiterung der Haldenkapazität am Standort Hattorf, das sich weiterhin „sowohl inhaltlich als auch zeitlich sehr anspruchsvoll gestalte“.

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