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Kontrollmessverfahren für Rohrvortriebsarbeiten gewinnt IKT-Auszeichnung

01.02.2012 − 

Mitarbeiter der Emschergenossenschaft, Essen, der Göttinger Entsorgungsbetriebe und der Technischen Betriebe Solingen sind die diesjährigen Preisträger des Goldenen Kanaldeckels. Gewinner der am Dienstag in Gelsenkirchen zum zehnten Mal vom Institut für Unterirdische Infrastruktur (IKT) verliehenen Auszeichnung ist Rolf Kemper-Böninghausen. Der bei der Essener Emschergenossenschaft tätige Diplom-Ingenieur hat 2.000 Euro für die Entwicklung alternativer Verfahren für Kontrollvermessungen bei Rohrvortriebsarbeiten erhalten. Um die Arbeitsbelastung des Personals zu verringern, hat Kemper-Böninghausen den Prototyp eines autonom messenden Roboters entwickelt.

Der zweite Platz und 1.000 Euro gingen an Juliane Schenk von den Göttinger Entsorgungsbetrieben. Sie hat als Projektleiterin die bisher einzelnen Bausteine Schachtinspektion, -bewertung, und -sanierung zu einem Gesamtprozess zusammengeführt.

Mit dem dritten Platz und 500 Euro zeichnete das IKT Wulf Riedel von den Technischen Betrieben Solingen aus. Sein Projekt zur Grundstücksentwässerung habe die Anforderungen aus § 61 a des Landeswassergesetzes in Nordrhein-Westfalen in Solingen so umgesetzt, dass sowohl Vorteile für die Siedlungsentwässerung und den Naturhaushalt erzielt als auch unnötige Investitionen vermieden werden konnten, lautete die Begründung der Jury.

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