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Kunststoffrohrverband veröffentlicht Analyse von Ausschreibungen für Rohrleitungssysteme

Kunststoffrohrverband veröffentlicht Analyse von Ausschreibungen für Rohrleitungssysteme
Bildquelle: lichtkunst.73/pixelio.de
07.11.2016 − 

Von 2011 bis 2015 wurden in Deutschland insgesamt 25.419 km Rohrsysteme für Schmutz-, Misch- und Regenwasser ausgeschrieben. Das geht aus einer Auswertung hervor, die der Kunststoffrohrverband (KRV) in seinem aktuellen Jahresbericht veröffentlicht hat. Der Kunststoffanteil liege dabei bei 26,7 Prozent, der der übrigen Werkstoffe bei 18,7 Prozent. Den größten Anteil machten jedoch Ausschreibungen ohne Werkstoffspezifikation mit 54,6 Prozent oder 13.878 km aus, so der KRV.

Im Vergleich zum Jahr 2014 ist die Gesamtlänge der öffentlich ausgeschriebenen Rohrsysteme für Schmutz-, Misch- und Regenwasser im vergangenen Jahr um 751 km oder 17,2 Prozent auf 5.114 km gestiegen, heißt es im Jahresbericht weiter. Kunststoffrohrsysteme seien mit 1.370 km zu 7,5 Prozent oder 95 km mehr ausgeschrieben worden als im Vorjahr. Die übrigen Werkstoffe verzeichneten mit 624 km ein Minus von 157 km oder 20,1 Prozent.

Die „traditionellen“ Werkstoffe in der Abwasserentsorgung, Beton und Steinzeug, hätten im Jahr 2015 das niedrige Niveau von 2014 gehalten, führte der Verband weiter aus. Beim Beton sei eine Verringerung um 95 km auf 296 km, beim Steinzeug ein Rückgang um 60 km auf noch 317 km zu verzeichnen. Demgegenüber sei die Ausschreibungslänge ohne Vorgabe eines Rohrmaterials um 813 km oder 35,7 Prozent auf 3.120 km gestiegen.

„In der Trinkwasserversorgung setzen die Versorgungsunternehmen unangefochten auf Kunststoffrohrsysteme“, schreibt der Verband in seinem Jahresbericht weiter. Von insgesamt 17.982 km der ausgeschriebenen Rohre im Betrachtungszeitraum 2011 bis 2015 entfielen 45,3 Prozent oder 8.147 km auf Kunststoffrohrsysteme. Gussrohre erreichten einen Anteil von 12,4 Prozent oder 2.233 km. Ohne Werkstoffspezifikation wurden im in den letzten fünf Jahren 7.602 km oder 42,3 Prozent ausgeschrieben.

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