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Lanxess berichtet über Erfolge im Spezialchemiekalien-Geschäft

Lanxess berichtet über Erfolge im Spezialchemiekalien-Geschäft
Bildquelle: Lanxess
11.08.2016 − 

Der Spezialchemie-Konzern Lanxess, unter anderem Produzent von Chemikalien für die Wasseraufbereitung, hat seine Ergebnisprognose für das Geschäftsjahr 2016 angehoben. Das Unternehmen erwartet nun ein EBITDA vor Sondereinflüssen zwischen 930 und 970 Mio. Euro – vor allem aufgrund der guten Geschäftsaussichten für das zweite Halbjahr in den neu ausgerichteten Segmenten. Das teilte Lanxess am Mittwoch mit. Zuvor war Lanxess von einem Ergebnis zwischen 900 und 950 Mio. Euro ausgegangen.

Im zweiten Quartal 2016 stieg das EBITDA vor Sondereinflüssen um 8,5 Prozent auf 293 Mio. Euro nach 270 Mio. Euro im Vorjahresquartal. Die EBITDA-Marge vor Sondereinflüssen verbesserte sich gegenüber dem Vergleichszeitraum von 12,8 Prozent auf 15,1 Prozent. Vor allem die starke Entwicklung der Segmente Performance Chemicals, Advanced Intermediates und High Performance Materials hätten zum guten Gesamtergebnis geführt. Das operative Ergebnis resultiere vor allem aus gesteigerten Absatzmengen, einer schlankeren Kostenstruktur und einem verbesserten Produktmix innerhalb der Segmente des ‚neuen‘ Lanxess, sagte Vorstandsvorsitzender Matthias Zachert. Für das zweite Halbjahr rechne das Unternehmen mit einer Ergebnisverbesserung gegenüber dem Vorjahr.

Das Konzernergebnis lag im zweiten Quartal 2016 bei 75 Mio. Euro. Um Sondereinflüsse bereinigt ergibt sich den Angaben zufolge ein Konzernergebnis von 76 Mio. Euro gegenüber 67 Mio. Euro im Vorjahresquartal. Das bereinigte Ergebnis je Aktie betrug 0,83 Euro gegenüber 0,73 Euro im Vorjahr. Der Konzernumsatz sank im zweiten Quartal 2016 um 7,7 Prozent auf 1,94 Milliarden Euro nach 2,1 Milliarden Euro im Vorjahr. Niedrigere Einkaufspreise für Rohstoffe seien an die Kunden weitergegeben worden. Höhere Absatzmengen hätten den Preisrückgang und einen leicht nachteiligen Währungseffekt aus dem US-Dollar nicht kompensieren können.

Das Segment Performance Chemicals, zu dem das Business Unit Liquid Purification Technologies (LPT) als Anbieter von Produkten zur Aufbereitung von Wasser und Flüssigmedien gehört, verzeichnete den Angaben zufolge im zweiten Quartal einen leichten Umsatzrückgang um 1,8 Prozent von 553 auf 543 Mio. Euro. Das EBITDA vor Sondereinflüssen wuchs allerdings um 3,6 Prozent auf 114 Mio. Euro nach 110 Mio. Euro im Vorjahr. Ergebnis verbessernd wirkten höhere Absatzmengen, ein besserer Produktmix und vorteilhafte Wechselkurse. Die EBITDA-Marge vor Sondereinflüssen stieg von 19,9 Prozent auf starke 21 Prozent und erreichte damit den höchsten Wert in der bisherigen Unternehmensgeschichte. Das Business Unit Liquid Purification Technologies bedient die Anwendungsbereiche  Aufbereitung industrieller Prozess- und Abwässer, Wasserrecycling, Gewinnung von Reinstwasser, Aufbereitung von Trinkwasser und Katalyse. Hergestellt werden unter anderem Membranelemente und Ionenaustauscher.

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