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Linde und Praxair planen Zusammenschluss

Linde und Praxair planen Zusammenschluss
Bildquelle: Linde
21.12.2016 − 

Der Industriegase-Spezialist und Anlagenbauer Linde, unter anderem Hersteller von Spezialgasen für die Wasser- und Abwasserbehandlung, will sich mit der US-amerikanischen Praxair, Inc. zusammenschließen. Der Vorstand der Linde AG habe sich mit Zustimmung des Aufsichtsrats mit Praxair, ebenfalls ein Unternehmen für Industriegase, auf eine nicht-bindendes Eckpunkte-Papier über die wesentlichen Konditionen eines potenziellen Zusammenschlusses der beiden Unternehmen geeinigt, teilte die Linde AG, München, gestern mit.

Das Dach der der Gruppe soll danach eine neu gegründete börsennotierte Holding-Gesellschaft mit dem Namen Linde werden. Auf Basis der Jahresabschlüsse 2015 würde der Zusammenschluss vor möglichen Veräußerungen ein Unternehmen mit einem pro-forma Umsatz von rund 30 Milliarden US-Dollar (28 Milliarden Euro) schaffen. Erwartet würden jährliche Synergien in Höhe von ca. 1 Milliarde US-Dollar (0,9 Milliarden Euro).

Das Board des kombinierten Unternehmens soll den Angaben zufolge zu gleichen Teilen aus Vertretern von Linde und Praxair bestehen. CEO der neuen Holding-Gesellschaft soll Steve Angel, der derzeitige Chairman und CEO von Praxair werden; Chairman des Board Prof. Wolfgang Reitzle, der derzeitige Aufsichtsratsvorsitzende von Linde. Die neue Holdinggesellschaft soll „in einem neutralen Mitgliedsland des Europäischen Wirtschaftsraums“ angesiedelt werden, heißt es weiter. Der CEO des fusionierten Unternehmens werde in Danbury, CT, USA, sitzen. Zentralfunktionen würden zwischen Danbury in den USA, und München aufgeteilt, um auch Effizienzen für das kombinierte Unternehmen zu erzielen.

Linde zufolge ist es aber nicht sicher, ob es zum Abschluss rechtsverbindlicher Verträge und ob es bei Abschluss solcher Verträge zum Vollzug einer Transaktion kommt. Voraussetzung dafür sei eine Einigung über alle Konditionen des Zusammenschlusses, zufriedenstellende Ergebnisse der noch ausstehenden regulatorischen, steuerlichen und sonstigen rechtlichen Prüfungen sowie die Billigung des Verhandlungsergebnisses durch das Board of Directors von Praxair und den Vorstand und den Aufsichtsrat von Linde.

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