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Pumpenhersteller KSB berichtet über Umsatzrückgang um 6,9 Prozent

Pumpenhersteller KSB  berichtet über Umsatzrückgang um 6,9 Prozent
Bildquelle: KSB
01.02.2017 − 

Die Marktschwäche wichtiger Abnehmerbranchen, aber auch hohe negative Währungseffekte haben den Auftragseingang und den Umsatz des KSB Konzerns beeinflusst. Das zeigen die noch vorläufigen Zahlen des Frankenthaler Pumpen- und Armaturenherstellers für 2016. Wie der Konzern Ende Januar mitteilte, ging der Umsatz um 160,3 Mio. Euro und damit um 6,9 Prozent zurück. Er lag zum Jahresende bei 2,17 Mrd. Euro. Im Jahr 2015 hatte der Umsatz 2,33 Mrd. Euro betragen (EUWID 14.2016). Dabei waren die Umsätze in den Segmenten Pumpen und Armaturen den Angaben zufolge  geringer als 2015, während der Umsatz mit Serviceleistungen das Vorjahresniveau erreichte.

Das Volumen eingehender Bestellungen war dem vorläufigen Bericht zufolge mit 2,15 Mrd. Euro um 105,4 Mio. € bzw. 4,7 Prozent geringer als im Vorjahr 2,26 Mrd. Euro. Hier hätten sich insbesondere die schwache Nachfrage aus der Energiewirtschaft, der Chemieindustrie und dem Schiffbau ausgewirkt.

Mit einem im vergangenen Jahr gestarteten Effizienzsteigerungsprogramm will KSB nach eigenen Angaben bis 2018 seine Kostenstruktur nachhaltig verbessern. Das Unternehmen habe Maßnahmen eingeleitet, seine Material-, Personal- und Sachkosten um 200 Mio. € zu reduzieren. Die mit diesen Schritten verbundenen Einmalausgaben schmälern das Konzernergebnis 2016, heißt es. Das Ergebnis vor Ertragsteuern (EBT), das KSB am 30. März mit dem Geschäftsbericht veröffentlicht, werde daher, wie angekündigt, erheblich unter dem des Vorjahres (93,4 Mio. Euro) liegen.

Für das Jahr 2017 rechne der KSB Konzern aus heutiger Sicht mit einer weiterhin verhaltenen Entwicklung von Auftragseingang und Umsatz; allerdings seien im Projektgeschäft größere Bestellungen in Aussicht. Trotz nochmals hoher Einmalkosten aus dem Effizienzsteigerungsprogramm soll das Konzernergebnis (EBT) 2017 wieder steigen.

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