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Rekommunalisierung im Falle von Eurawasser-Verkauf denkbar

03.11.2011 − 

Rostocks Oberbürgermeister Roland Methling (parteilos) sieht einen möglichen Verkauf des Wasserversorgers Eurawasser durch den französischen Mutterkonzern Suez gelassen. Der Verkauf hätte zunächst keine Auswirkungen auf den Wasserpreis in der Hansestadt, sagte Methling am Mittwoch in der Sitzung der Rostocker Bürgerschaft . Eurawasser sei Dienstleister des Warnow-Wasser- und Abwasserverbands und nutze die kommunale Infrastruktur. Es gebe langfristige Verträge bis 30. Juni 2018. Bis 2015 müsse sich die Stadt entscheiden, ob sie nach 25 Jahren Vertragslaufzeit weiter mit einem privaten Partner zusammenarbeiten wolle oder ob die Wasserversorgung zurück in die kommunale Verwaltung geholt werden soll.

Im nichtöffentlichen Teil der Sitzung wurde nach Informationen von NDR 1 Radio MV dann bekannt, dass der Verkauf von Eurawasser bereits zum Jahresende geplant ist. Der Warnow-Wasser- und Abwasserverband, sei bereits seit dem 20. Oktober darüber informiert gewesen. In der kommenden Woche sei ein Treffen der Stadtspitze mit Vertretern des Suez-Konzerns geplant.

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