|  
Wirtschaft» weitere Meldungen

Stadtwerke Sinzig erhalten Zuwendung für virtuelles Kraftwerk im Wasserwerk

Stadtwerke Sinzig erhalten Zuwendung für virtuelles Kraftwerk im Wasserwerk
Bildquelle: H.D.Volz/pixelio.de
16.08.2016 − 

Für den energieeffizienten Betrieb eines Wasserwerks erhalten die Stadtwerke Sinzig eine Zuwendung des Landes Rheinland-Pfalz. Das Land fördere die Studie „Energiewirtschaftliche Optimierung und Virtuelle Kraftwerke im Wasserwerk“ mit 24.300 Euro und finanziere sie so zu 90 Prozent, teilte das Umweltministerium in Mainz mit. Durchgeführt werde die Studie von der Transferstelle für rationelle und regenerative Energienutzung (TSB) Bingen.

„Die Region Sinzig will mit einem virtuellen Kraftwerk Energie bei der Wasserversorgung einsparen“, erklärte Energie- und Umweltstaatssekretär Thomas Griese (Grüne) in Sinzig. Effizientere Anlagen hätten den Stromverbrauch bereits gesenkt. „Was bisher aber noch wenig beachtet wird, ist die Möglichkeit, den Stromverbrauch schlicht durch zeitliches Verschieben zu optimieren“, betonte der Staatssekretär.

Wenn günstige Energie am Strommarkt zu haben ist oder die Sonne für viel Energie aus der eigenen Photovoltaikanlage sorgt, sollen die Wasserspeicher der Region aufgefüllt werden. Umgekehrt könne beim Ablassen der Wasserbehälter Strom erzeugt werden. Das soll dann erfolgen, wenn hohe Strompreise erzielt werden können. Mit dieser energetischen Optimierung werde ein virtuelles Kraftwerk geschaffen.

„Energie einzusparen und sie in Zukunft noch effizienter zu nutzen, das ist entscheidend für das Gelingen der Energiewende“, so Griese. Das Land unterstütze daher Kommunen und Unternehmen bei der Umsetzung innovativer Ansätze wie dem virtuellen Kraftwerk. Im vergangenen Jahr habe das Land mit der Transferstelle Bingen an den Stadtwerken Trier eine erste Pilotstudie zur Optimierung des Stromverbrauchs bei der Trinkwasserversorgung erarbeitet. Nun sorge ein kleineres Wasserversorgungsunternehmen für ein Fallbeispiel, das Schule im Land machen könnte, so Griese.

Den vollständigen Artikel lesen Sie in Ausgabe 34.2016 von EUWID Wasser und Abwasser, die in der kommenden Woche als E-Paper und Printmedium erscheint. Die Fachzeitung informiert Leser mit knappem Zeitbudget kompakt über die relevanten Entwicklungen in der Wasser- und Abwasserbranche.

Noch kein Abonnent? Mit einem Testpaket können Sie sämtliche Informationsmodule von EUWID Wasser und Abwasser (u.a. Printausgabe, E-Paper, Archiv und Top-News) kostenlos und unverbindlich ausprobieren.

Diesem Artikel zugeordnete Schlagworte:

zurück − Richtfest für Erweiterung der Kläranlage Dresden-Kaditz

Lanxess berichtet über Erfolge im Spezialchemiekalien-Geschäft  − vor