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Studie: Klimawandel vergrößert Gefahr von Insektiziden für Gewässer

09.12.2011 − 

Europas Gewässer werden aufgrund des Klimawandels in Zukunft deutlich stärker mit Insektenvernichtungsmitteln, die in der Landwirtschaft eingesetzt werden, belastet sein. Insbesondere die Risiken für Gewässer durch solche Belastungen in Skandinavien, im Baltikum und in Mitteleuropa werden bis zum Jahr 2090 im Vergleich zu heute deutlich steigen. In einzelnen Ländern könnte der Pestizideinsatz je nach Stärke des Temperaturanstiegs und der zugrunde gelegten Landnutzungsänderung auf das bis zu 23fache der momentanen Werte steigen. Europaweit droht im Durchschnitt gegenüber 1990 mehr als eine Verdopplung. Das sind die Ergebnisse einer Studie des Helmholtz-Zentrums für Umweltforschung (UFZ), für die Wissenschaftler die Situation von 1990 mit Szenarien zum Klima- und Landnutzungswandel im Jahre 2090 verglichen haben.

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