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Treuhandstiftung „Forum Bergbau und Wasser“ nimmt Arbeit auf

Treuhandstiftung „Forum Bergbau und Wasser“ nimmt Arbeit auf
Bildquelle: Stifterverband/Volker Wiciok
14.07.2017 − 

Die Treuhandstiftung „Forum Bergbau und Wasser“ hat ihre Arbeit aufgenommen. Wie die Stiftung mitteilte, will sie sich künftig wissenschaftlich mit den Chancen und Risiken eines Grubenwasseranstiegs nach dem Ende des Steinkohlenbergbaus beschäftigen. Hier hätten die im Kuratorium der Stiftung versammelten Wissenschaftler weiteren Optimierungsbedarf identifiziert. „Wir haben uns vorgenommen, bestehende Grubenwasserkonzepte kritisch zu überprüfen. Im Dialog mit der Fachöffentlichkeit wollen wir so Grundlagenforschung und anwendungsbezogene Forschungen in diesem Bereich fördern“, sagte Professor Josef Klostermann, Vorsitzender des Kuratoriums der Stiftung. Die Stiftungsarbeit sei auf fünf Jahre angelegt.

Aktuell wird aus den Kohlegruben in Nordrhein-Westfalen und im Saarland noch Grubenwasser an die Oberfläche gepumpt oder über Wasserlösungsstollen abgeleitet. Mit Ende des Jahres 2018 entfällt die Notwendigkeit, alle Betriebsbereiche tief unter der Erde frei von Grubenwasser zu halten. Daher ist in Grubenwasserkonzepten vorgesehen, dass das Grubenwasser bis zu einer insgesamt umweltverträglichen Höhe ansteigt. Kritiker der vorliegenden Konzepte befürchteten allerdings Auswirkungen auf Trinkwasser und Umwelt, so die Stiftung.

Um weitere Forschung zu realisieren, hat die Stiftung nach eigenen Angaben sechs international anerkannte Experten auf den Gebieten der Hydrogeologie und des Grubenwassers ins Kuratorium berufen. „Wir sind unabhängig und nur an den Stiftungszweck gebunden, Wissenschaft und Forschung im Bereich Hydrogeologie zu fördern“, betonte Klostermann. „Unsere Forschungsergebnisse sollen dazu beitragen, nachhaltige ökonomische und ökologische Lösungen für Mensch und Natur zu entwickeln. Denn wir forschen für die Praxis“, so der ehemalige Direktor des Geologischen Dienstes in Nordrhein-Westfalen.

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