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Wasserabsatz von RheinEnergie 2016 um 1,8 Prozent gestiegen

Wasserabsatz von RheinEnergie 2016 um 1,8 Prozent gestiegen
Bildquelle: RheinEnergie
20.06.2017 − 

Die RheinEnergie AG hat im Geschäftsjahr 2016 etwas mehr Wasser abgesetzt als ein Jahr zuvor. Wie das Unternehmen anlässlich der Veröffentlichung seiner aktuellen Geschäftszahlen am Montag in Köln mitteilte, lag der Wasserabsatz bei rund 85 Mio. Kubikmetern. 2015 waren es noch 83,5 Mio. Kubikmeter gewesen. Damit hat sich der Wasserabsatz um 1,8 Prozent erhöht.

Grund für den gestiegenen Wasserabsatz waren, wie auch schon im Vorjahr, laut Geschäftsbericht der klimatisch bedingt leicht höhere Trinkwasserabsatz an Tarifkunden, die höhere Bezugsmenge eines Weiterverteilers sowie die Steigerung des Betriebswasserverkaufs an Industriekunden, da die Region Köln weiter wachse. Die Wasserpreise der RheinEnergie haben sich im Geschäftsjahr 2016 nicht verändert.

Die Quelle für das Kölner Trinkwasser ist das unterirdische Wasserreservoir der Kölner Bucht. In acht Wasserwerken links und rechts des Rheins fördert RheinEnergie in Brunnengalerien Grundwasser, teils mit Uferfiltrat gemischt. Die Städte Frechen und Pulheim werden den Angaben zufolge seit 2014 vollständig über die RheinEnergie-Wasserwerke versorgt. Derzeit beschäftige sich das Unternehmen mit Ausbauvorhaben, so sollen die traditionell voneinander getrennten Wassernetze links und rechts des Rheins durch eine neue Rheinquerung verbunden werden.

Der erneute Zuschlag bei der Vergabe der Wasserkonzessionen für das Kölner Stadtgebiet sei für RheinEnergie von strategisch hoher Bedeutung (EUWID 48.2016). Mit dem Abschluss dieser Konzessionsverträge werde RheinEnergie die Stadt Köln auch in den kommenden 20 Jahren mit Wasser versorgen.

Auf Konzernebene stieg der Umsatz ohne Energiesteuer der RheinEnergie AG (ohne Tochtergesellschaften) im Jahr 2016 auf ca. 2,46 Mrd. an, hieß es weiter. Er liege somit über dem Ergebnis von 2015 mit 2,28 Mrd. Euro. Der konsolidierte Umsatz der RheinEnergie-Gruppe, zu der neben der RheinEnergie AG die wesentlichen Tochtergesellschaften im Kraftwerks-, Netz- und Handelsbereich zählen, sei leicht gestiegen, und zwar auf 3,67 Mrd. Euro gegenüber 3,57 Mrd. Euro im Jahr zuvor. Auf den Wasserbereich entfielen 134 Mio. Euro (Vorjahr: 133 Mio. Euro).

Das Unternehmen teilte weiter mit, dass sich das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) für das abgelaufene Geschäftsjahr auf 263 Mio. Euro beläuft. Damit liege es 28 Mio. Euro höher als im Vorjahr. Beim Ergebnis vor Ertragsteuern ergibt sich für 2016 laut RheinEnergie ein im Vergleich zum Vorjahr nahezu unveränderter Wert von 164 Mio. Euro, 2015 waren es 163 Mio. Euro. Das Unternehmensergebnis beträgt, wie auch schon im Vorjahr, rund 155 Mio. Euro, hieß es.

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