Themen der Printausgabe
Um das im von der Rheinministerkonferenz im Februar 2020 im Programm „Rhein 2040“ festgelegte Ziel zu erreichen, dass Einträge von Mikroverunreinigungen bis 2040 um mindestens 30 Prozent reduziert werden sollen, sind trotz positiver Entwicklungen insbesondere bei den Kläranlagen weitere Anstrengungen für alle Emissionsbereiche notwendig. Das geht aus dem ersten Zwischenbericht zur Überprüfung des 30 Prozent-Reduktionsziels hervor, den die Internationale Kommission zum Schutz des Rheins (IKSR) jetzt vorgelegt hat. So habe sich das Monitoring- und Bewertungssystem grundsätzlich bewährt. Einzelne Anpassungen wurden vorgenommen aber die Datenlage soll in den kommenden Jahren deutlich verbessert werden.
„Mit dem PFAS-Sonderprogramm ist Schleswig-Holstein bundesweit ein Vorreiter“ – das erklärte Bini Schlamann, Agrar- und Biodiversitätsreferentin im Landesverband Schleswig-Holstein des Bundes für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND SH) mit Blick auf die Verabschiedung des Landeshaushalts. Darin hat die Landesregierung für ein Programm zur Messung und Überwachung von PFAS in Boden und Grundwasser in Schleswig-Holstein 200.000 Euro für das kommende Jahr und weitere 3,7 Millionen Euro bis 2030 eingeplant.
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