E-Paper 15/2026

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Themen der Printausgabe

Detaillierte Themenübersicht Ausgabe 15/2026

Das EU-Parlament hat endgültig grünes Licht für neue Maßnahmen zur Verringerung der Verschmutzung von Grund- und Oberflächengewässern und zur Verbesserung der EU-Wasserqualitätsstandards gegeben. Die entsprechende Richtlinie, die im Rahmen des Aktionsplans „Zero Pollution“ des Europäischen Green Deal vorgelegt worden war, ändert die Wasserrahmenrichtlinie, die Richtlinie über Umweltqualitätsnormen und die Grundwasserrichtlinie, wie das Parlament Ende März mitteilte. Die damit angenommene Rechtsvorschrift, über die das Parlament und der Rat im vergangenen Spätsommer eine Einigung erzielt hatten und die der Rat kürzlich angenommen hat, aktualisiert die Listen der zu überwachenden und zu kontrollierenden Schadstoffe durch die Aufnahme von PFAS (per- und polyfluorierte Alkylsubstanzen), Arzneimitteln wie Schmerzmitteln, Industriechemikalien und Pestiziden.

Mit Gebäudebegrünung, dem Schutz von Stadtbäumen und dem richtigen Regenwassermanagement können Städte lebenswerter und resilienter werden. Das machten die zu einer öffentlichen Sitzung des Parlamentarischen Beirats für nachhaltigen Entwicklung und Zukunftsfragen geladenen Sachverständigen deutlich, wie der Bundestag Ende März berichtete. Philipp Sattler, Geschäftsführer der Stiftung „Die grüne Stadt“, sprach sich dafür aus, Stadtgrün als eigenen Förderschwerpunkt in der Gesetzgebung zu verankern. Roland A. Müller vom Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung (UFZ) bezeichnete einen gesetzlichen Vorrang für ortsnahe Niederschlagsbewirtschaftung als wünschenswert.

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Ausgabe 15/2026 | 08.04.2026