Themen der Printausgabe
In einer aktuellen Studie schlagen Forschende vor, die Terminologie und die Ansätze des menschlichen Gesundheitswesens zu nutzen, um den Zustand der globalen Seesysteme zu bewerten. So könnten Seen mit mehreren Gesundheitsproblemen als „multimorbide“ bezeichnet werden, und regelmäßige Untersuchungen, ähnlich wie beim Menschen, könnten helfen, Probleme in Seen frühzeitig zu erkennen, heißt es in einer Mitteilung des an der Studie beteiligten Leibniz-Instituts für Gewässerökologie und Binnenfischerei (IGB). Um Seen vor chronischen Leiden und bedrohlichen Zuständen zu schützen und sie zu heilen, sollten ähnliche Strategien wie in der menschlichen Gesundheitsversorgung angewandt werden: Prophylaxe, regelmäßiges Screening, Behandlung und Schadensbegrenzung auf lokaler bis globaler Ebene, heißt es in der Studie, die unter Leitung der schwedischen Universität Uppsala erstellt worden ist.
Die Allianz der öffentlichen Wasserwirtschaft (AöW) hat sich zu drei aktuellen politischen Vorhaben positioniert. In den Stellungnahmen geht es neben dem vom Bundeslandwirtschaftsministerium geplanten „Zukunftsprogramm Pflanzenschutz“ um den vom Bundeswirtschaftsministerium vorgelegten Entwurf zum Wasserstoffbeschleunigungsgesetz und um das Gesetz zur Modernisierung und zum Bürokratieabbau im Strom- und Energiesteuerrecht, das vom Bundesfinanzministerium erarbeitet wurde. Die mit Letzterem verbundene Streichung der Begriffe „Deponiegas, Klärgas und Biomasse“ aus der Definition der „erneuerbaren Energieträger“ lehnt die AöW ab.
Weitere Inhalte:
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