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Themen der Printausgabe

Detaillierte Themenübersicht Ausgabe 20/2026

Verbände der Wasserwirtschaft legen im Hinblick auf den Entwurf eines Düngegesetzes insbesondere Wert auf eine zuverlässige Nährstoffbilanzierung. Eine verbindliche betriebliche Nährstoffbilanzierung bleibt zentraler Punkt des Düngegesetzes, um Stickstoffüberschüsse verursachergerecht zu erfassen und gezielt zu reduzieren – diese Auffassung vertritt der Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW). Das in der vom Bundeskabinett beschlossenen Novellierung des Düngegesetzes geplante Wirkungsmonitoring greife dabei zu kurz, da es vor allem auf aggregierten Daten basiert und keine systematische Erfassung betrieblicher Nährstoffflüsse vorsieht, erklärte Martin Weyand, BDEW-Hauptgeschäftsführer Wasser/Abwasser, laut einer Mitteilung des BDEW. Vor diesem Hintergrund sehe der Verband die vorgenommene Streichung der Stoffstrombilanz kritisch.

Saubereres Wasser in der Aller, im Grundwasser und in landwirtschaftlich genutzten Gebieten - das ist Ziel eines gemeinsamen Projekts der Wolfsburger Entwässerungsbetriebe und der Fraunhofer-Institute UMSICHT und ISI. Erreicht werden soll es mithilfe einer vierten Reinigungsstufe in der Kläranlage Wolfsburg-Stahlberg, wie das Fraunhofer-Institut für Um-welt-, Sicherheits- und Energietechnik (UM-SICHT) mitteilte. Im Rahmen des vom Land Niedersachsen geförderten Projekts „Wasserkreislauf Wolfsburg“ werde erstmals die Kombination von Membranfiltration mit einer regenerierbaren Adsorberharzstufe und Aktivkohle erprobt.

Weitere Inhalte:

  • EU-Kommission fordert Polen auf, das Ökosystem der Oder wiederherzustellen
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Ausgabe 20/2026 | 12.05.2026