Themen der Printausgabe
Brandenburg hat genug Wasser für die Wasserstoffproduktion. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie, die Energieminister Jörg Steinbach (SPD) mit dem Studienleiter Martin Zerta von der Ludwig-Bölkow-Systemtechnik jetzt vorgestellt hat. Laut Steinbach ist es allerdings wichtig, die Wasserverfügbarkeit immer einer individuellen Prüfung vor Ort zu unterziehen. Bei begrenzter Ressource komme z. B. die Trinkwasserversorgung der Bevölkerung vor der Wasserstoffproduktion. „Mit dieser Studie wollen wir sensibilisieren und veranschaulichen, dass die Energiewende auch eine Wasserwende erfordert bzw. mit sich bringt. Der Strukturwandel hin zu erneuerbarem Wasserstoff bietet auch die Chance, heutige und zukünftige Wasserentnahmen und -nutzungen zu optimieren. Dazu zählen zum Beispiel auch Potenziale der Abwassernutzung. Hier könnte Brandenburg vorangehen und Synergien von Sauerstoff, Abwasser und auch Abwärme gezielt nutzen“, ergänzt Studienleiter Zerta.
Heute müssen mit Priorität alle Maßnahmen ergriffen werden, um bis 2029 möglichst große Kapazitäten für eine Kreislaufführung von Phosphor aufzubauen. Darauf drängt die Deutsche Vereinigung für Wasserwirtschaft, Abwasser und Abfall (DWA) in einer aktuellen Stellungnahme zur Phosphorrückgewinnung. Es müssten rechtliche Rahmenbedingungen zur Gebührenfähigkeit und für eine Marktfähigkeit der Phosphorrezyklate geschaffen werden.
Weitere Inhalte:
- Europawahl: Was steht in den Programmender einzelnen Parteien zum Thema Wasser?
- BUND: Erheblich mehr Anstrengungen fürBrandenburgs Wasserhaushalt notwendig
- AöW findet Aussagen zur Wasserwirtschaft inBericht zum EU-Binnenmarkt problematisch
- BayVGH: Öffentliches Wasserrechtbraucht klare Anknüpfungspunkte
























