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Themen der Printausgabe

Detaillierte Themenübersicht Ausgabe 21/2026

Die deutschen Wasserbehörden sollen künftig bei ihren Entscheidungen zu Wasserentnahmen und möglichen Priorisierungen Unterstützung in Form von Leitlinien erhalten, da bislang bundesweit einheitliche Kriterien fehlen. Dazu liegt jetzt der im Rahmen der Nationalen Wasserstrategie erarbeitete Entwurf der Bund/Länder-Arbeitsgemeinschaft Wasser (LAWA) für Leitlinien zum Umgang mit Wasserknappheit vor, der auch für mehr Transparenz bei Abwägungsprozessen sorgen soll. Die Leitlinien wurden seit 2023 in einer Bund-Länder-Arbeitsgruppe erarbeitet. Laut dem LAWA-Entwurf orientiert sich die Wasserknappheit am nutzbaren Wasserdargebot und liegt vor, wenn die Wasserbedarfe das nutz-bare Dargebot übersteigen.

Die in Mecklenburg-Vorpommern gesammelten umfangreichen Erfahrungen bei der Wiedervernässung von Mooren kommen nach Angaben des Umweltministeriums Mecklenburg-Vorpommern nun auch international zur Anwendung. Aktuell bestehe ein Interesse an einer Zusammenarbeit im Rahmen der Partnerschaft zwischen Mecklenburg-Vorpommern und der Ukraine, teilte das Ministerium mit. Wichtige Funktionen für den Wasserhaushalt und Artenschutz gehen durch die Trockenlegung von Mooren verloren, erläutert das Ministerium. Die Moore wiederzuvernässen sei ein wertvoller Beitrag zum Erreichen der Klima- und Naturschutzziele. Trockengelegte Moore stoßen Treibhausgase aus. Das Verschwinden dieser Feuchtgebiete trage wesentlich zum Klimawandel bei.

Weitere Inhalte:

  • LAWA-Leitlinien-Entwurf zu Wasserknappheit kommt bei BDEW und DWA unterschiedlich an
  • Umweltminister fordern für Zeitraum 2028 bis 2034 mehr Geld für die Wasserwirtschaft
  • Deutsche Pharmaunternehmen legen vor dem EuGH Rechtsmittel gegen KARL-Regelung ein
  • Grüne und CDU in Baden-Württemberg: Hoheit über Trinkwasser muss bei Kommunen bleiben
Ausgabe 21/2026 | 19.05.2026