Themen der Printausgabe
Deutschland steht beim Schutz und der Wiederherstellung seiner Flusslandschaft nach Auffassung des Bundes für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) unter Zugzwang: Der Umweltverband weist darauf hin, dass die Bundesregierung bis September einen nationalen Wiederherstellungsplan im Rahmen der EU-Verordnung zur Wiederherstellung der Natur (WVO) vorlegen muss. Der BUND fordert, dabei mit 2.000 Kilometer frei fließenden Flüssen ein ambitioniertes Ziele zu setzen, heißt es in einer Mitteilung des Umweltverbandes. Wie wichtig lebendige Auen für Mensch, Natur und Klima sind, demonstrierten erfolgreiche Praxisbeispiele wie die Deichrückverlegung in Lenzen an der Elbe.
Die Fraktion Die Linke im Bundestag will Ewigkeitschemikalien in Lebensmitteln verbieten und hat dazu jetzt einen Antrag vorgelegt (Drs. 21/5762). Wie es darin heißt, gelangen die per- und polyfluorierten Alkylsubstanzen (PFAS), eine Gruppe von über 10.000 künstlich hergestellten Verbindungen, die extrem stabil und in der Natur kaum abbaubar sind, in der Nahrungsmittelkette über kontaminierte Böden und Bewässerungswasser direkt in Nutzpflanzen und Nutztiere. Gemüse, Getreide, Fleisch, Fisch und Milchprodukte von belasteten Standorten weisen demnach messbare PFAS-Konzentrationen auf.
Weitere Inhalte:
- AöW: Ausbau wasserwirtschaftliche Infrastruktur ist zu berücksichtigen
- DVGW und KDW: Kooperation für sichere digitale Wasserwirtschaft
- Grüne für schärfere Maßnahmen gegen PFAS im Trinkwasser
- Grundwasser am Oberrhein weiterhin stark belastet




























