Themen der Printausgabe
Eine neue Analyse des Ingenieur- und Beratungsunternehmens Sweco sieht im Zusammenwirken von Hochwasser, Wasserknappheit und Gewässerverschmutzung erhebliche langfristige Risiken für die Wasserwirtschaft in Europa. Wie das Unternehmen in seiner Studie „Zu viel, zu wenig, zu verschmutzt. Europas Wasserherausforderungen meistern“ darlegt, führen diese Entwicklungen zusammen mit unzureichenden Investitionen zu Folgekosten, die in heutigen Wasserpreisen und Investitionsentscheidungen bislang nicht angemessen berücksichtigt werden. Sweco plädiert deshalb für eine stärker integrierte Betrachtung wasserwirtschaftlicher Risiken sowie für langfristige Planung und gezieltere Investitionen in die Wasserinfrastruktur.
Für eine erfolgreiche Renaturierung von Gewässern ist es entscheidend, neben der morphologischen Verbesserung auch chemische Belastungen systematisch zu reduzieren. Diese Feststellung trifft die Studie „Nutzung von Effektbasierten Monitoringmethoden zur besseren Bewertung der Wirkung von Schadstoffen auf die Gewässerökologie“, den die Senckenberg Gesellschaft für Naturforschung im Auftrag des Umweltbundesamtes (UBA) durchgeführt hat. Die Wirksamkeit von Renaturierungsmaßnahmen hinsichtlich ökologischer und ökotoxikologischer Effekte hänge stark von lokalen Gegebenheiten sowie spezifischen Schadstoffquellen ab.
Weitere Inhalte:
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