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Themen der Printausgabe

Detaillierte Themenübersicht Ausgabe 26/2026

Um die Widerstandskraft der Oder langfristig zu stärken, empfehlen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, die Salz- und Nährstoffbelastung zu senken, Auen zu revitalisieren und mehr Wasser in der Landschaft zurückzuhalten. Das geht den Ergebnissen des Sonderuntersuchungsprogramms zur Umweltkatastrophe in der Oder hervor, der Mitte Juni Bundesumweltminister Carsten Schneider übergeben worden ist, wie das Leibniz-Instituts für Gewässerökologie und Binnenfischerei (IGB) mitteilte. Die Oder hat sich dem Abschlussbericht zufolge teilweise erholt, aber die Folgen der Katastrophe seien noch nicht überwunden.

Das Oberverwaltungsgericht Nordrhein-Westfalen hat den Regionalplan Ruhr gekippt - auch wegen falscher Ermittlungen zum Bedarf an Sand und Kies. Mit den Urteilen hat das Oberverwaltungsgericht den Normenkontrollanträgen des Kreises Wesel und der kreisangehörigen Kommunen Kamp-Lintfort, Rheinberg, Neukirchen-Vluyn, Alpen, Hünxe und Hamminkeln, mehrerer Grundstückseigentümer aus Hünxe sowie eines am Niederrhein tätigen rohstoffgewinnenden Unternehmens stattgegeben und den Regionalplan Ruhr für unwirksam erklärt. Der Regionalplan regelt unter anderem, dass Abgrabungen von Lockergesteinen, wie etwa Kies und Kiessand, nur innerhalb der zeichnerisch festgelegten Bereiche durchgeführt werden dürfen; außerhalb dieser Bereiche sind solche Ab-grabungen ausgeschlossen. Von dieser Ausschlusswirkung sieht der Regionalplan für bestimmte Fallkonstellationen wiederum Ausnahmen vor. Gegen die Planaussagen sowie die Festlegungen der Abgrabungsbereiche wandten sich die Antragsteller mit ihren Normenkontrollen.

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Ausgabe 26/2026 | 23.06.2026