Themen der Printausgabe
Ein wichtiger Aspekt bei der Auswahl von Standorten für die Wasserstoffproduktion ist, wie sich die Ansiedlung größerer Elektrolysekapazitäten auf den lokalen oder regionalen Wasserhaushalt auswirkt. Laut dem Deutschen Verein des Gas- und Wasserfaches (DVGW), der gemeinsam mit seiner Forschungsstelle am Engler-Bunte-Institut des KIT (DVGW-EBI) den Gesamtwasserbedarf der Elektrolyse untersucht hat, gibt es für jeden Standort und jede Verfügbarkeit von Wasser eine passende verfahrenstechnische Lösung für die Elektrolyse. Zudem gibt es Kühlverfahren, die wenig bis kein Wasser benötigen.
Alle Kommunen sowie ihre Wasserversorger und Abwasserentsorger müssen sich auf zunehmend auftretende Extremwetterereignisse wie Hochwasser, Starkregen und Sturzfluten, aber auch Hitzewellen und Dürren einstellen und die Infrastruktur dafür anpassen. Das gemeinsame Ziel, klimarobuste Kommunen zu schaffen, um Deutschland bestmöglich wasser- und hitzefest zu machen, sei allerdings eine Mammutaufgabe, die Investitionen in Milliardenhöhe erfordere, heißt es in einer gemeinsamen Mitteilung des Deutschen Städtetages, des Deutschen Landkreistages, des Deutschen Städte- und Gemeindebundes (DStGB) und des Verbandes kommunaler Unternehmen (VKU).
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