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Themen der Printausgabe

Detaillierte Themenübersicht Ausgabe 27/2026

Europas Wasserversorger erfüllen ihre Aufgaben für die Bürger, doch für mehr Widerstandsfähigkeit sind höhere Investitionen und eine wirksamere Vermeidung von Umweltverschmutzung erforderlich. Die neue Ausgabe des EurEau-Berichts „Europe’s Water in Figures“ bringt zum Ausdruck, dass Europas Wassersektor trotz zunehmender finanzieller und ökologischer Belastungen gut abschneidet. Hinter der Versorgung des Großteils der Bevölkerung auf dem gesamten Kontinent mit sicherem Trinkwasser und mit der Abwasserentsorgung „verbergen sich eine alternde Infrastruktur, steigende Kosten und neue ökologische Herausforderungen, die die künftige Widerstandsfähigkeit gefährden“, schreibt EurEau.

Falsche Rahmenbedingungen und konkurrierende Anreize für die Adressaten des Düngerechts tragen dazu bei, dass die Ziele des Gewässerschutzes in Bezug auf Nitrat in Deutschland nicht erreicht werden. Diese Feststellung trifft der Sachverständigenrat für Umweltfragen (SRU) in seinem Sondergutachten. Zum einen sei es generell schwierig, Belastungen der Gewässer oder des Grundwassers einzelnen landwirtschaftlichen Betrieben als Verursacher zuzuordnen, schreibt das Beratungsgremium der Bundesregierung. Zum anderen bestünden in der Landwirtschaft eine Reihe Anreize, die mit einem umweltschonenden Einsatz von Düngemitteln konkurrierten.

Weitere Inhalte:

  • Menschliche Aktivitäten verändern zunehmend den globalen Wasserkreislauf
  • EU-Parlament: Verpflichtungen zur Erweiterten Herstellerverantwortung in KARL vorübergehend aussetzen
  • Niedersachsen: Optimierte Düngung bisher von wenig Auswirkung auf Gewässer
  • SachsenEnergie plant 50 Megawatt-Flusswasserwärmepumpe
Ausgabe 27/2026 | 30.06.2026