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Themen der Printausgabe

Detaillierte Themenübersicht Ausgabe 28/2025

Der Deutsche Verein des Gas- und Wasserfaches (DVGW) hat die Überblicksstudie des Instituts für sozial-ökologische Forschung (ISOE) zum Thema „Grundwasserstress in Deutschland“ kritisiert. Alle Bemühungen, auf den Wert des Wassers und mögliche Risiken für eine nachhaltige Nutzung der natürlichen Wasserressourcen aufmerksam zu machen, seien zwar zu begrüßen, erklärte der Verband in Bonn. Die Studie enthalte jedoch gravierende Mängel in der Auslegung und Interpretation bestehender Bewertungsparameter, die im Ergebnis zu falschen und nicht haltbaren Aussagen eines Grundwasserstresses in Deutschland führten.

Der Ruhrverband macht mit Anfang Juli 2025 zum ersten Mal von der Möglichkeit Gebrauch, sein Talsperrenverbundsystem nach den niedrigeren gesetzlichen Grenzwerten für die Mindestabflüsse in der Ruhr zu steuern. Im Dezember 2024 ist eine Novelle des Ruhrverbandsgesetzes in Kraft getreten, die dies erlaubt, heißt es in einer Mitteilung des Verbandes. Dadurch könnten in sommerlichen Trockenphasen wie der aktuellen pro Tag bis zu 259.200 Kubikmeter Wasser in den Talsperren im Sauerland zurückgehalten werden, die unter den höheren Grenzwerten der alten Gesetzesfassung an die Ruhr abgegeben werden müssten.

Weitere Inhalte:

  • DWA: Adäquate Nachfolgeregelung für Stoffstrombilanzverordnung notwendig
  • Stadtwerke Rastatt: Verursacherhaftung Lösungsansatz für PFAS-Problematik
  • Niedrigwasserkonzept soll Sachsens Wasserversorgung sichern
  • EnBW erhält erste Teilgenehmigung für Klärschlammheizkraftwerk Walheim
Ausgabe 28/2025 | 08.07.2025