Themen der Printausgabe
Drei Jahre nach dem Fischsterben an der Oder fordern Umweltverbände einen Kurswechsel für eine lebendige Oder. Damit sich eine solche Umweltkatastrophe nicht wiederholt, fordern der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) und die Stiftung EuroNatur die Bundesregierung sowie die polnische und tschechische Regierung dazu auf, sich ihrer „Vision für die Oder“ anzuschließen. Die Verbände setzen sich dafür ein, dass die Flusslandschaft widerstandsfähiger gegenüber Umwelteinflüssen wie Dürre und Hitzestress und auch gegenüber Nährstoff- und Schadstoffeinträgen gemacht wird, heißt es in einer gemeinsamen Mitteilung. Dazu zählten konkrete Naturschutzmaßnahmen sowie eine stärkere grenzüberschreitende Zusammenarbeit.
Mehrere hunderttausend Chemikalien werden mittlerweile als möglicherweise umweltschädlich betrachtet – doch nur für einen sehr geringen Anteil dieser Chemikalien liegen Messwerte aus Gewässern vor. Das haben Wissenschaftler der Rheinland-Pfälzischen Technischen Universität Kaiserslautern-Landau (RPTU) nachgewiesen, wie die Universität mitteilte. Die Forschenden zeigen zudem, dass sich für eine Reihe von Chemikalien Umweltrisiken nur eingeschränkt beurteilen lassen, da sie bereits in Konzentrationen wirkten, in denen sie mit den üblichen Methoden nicht nachgewiesen werden können.
Weitere Inhalte:
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