E-Paper 33/2025

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Themen der Printausgabe

Detaillierte Themenübersicht Ausgabe 33/2025

Wasserhaushalt und Waldbewirtschaftung stehen in engem Zusammenhang. Zwei von der Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe (FNR) betreute Projekte machen deutlich, dass Waldumbau und Wasserschutz integrativ geplant und umgesetzt werden müssten, teilte die FNR mit. Sowohl die Wahl geeigneter Baumarten als auch die sektorenübergreifende Zusammenarbeit in Regionen mit hohen Klimarisiken seien wichtig für ein zukunftsfähiges Wald- und Wassermanagement. Die Wechselwirkungen zwischen Wald- und Wasserressourcen würden bislang weder in politischen Programmen noch in der Praxis ausreichend berücksichtigt.

Wasser, das aus Gezeitenflüssen für die menschliche Nutzung gewonnen wird, ist weltweit von Versalzung bedroht. Zu diesem Ergebnis kommt die aktuelle Studie eines internationalen Forschungsteams unter Federführung der University of Maryland, die jetzt in der Fachzeitschrift Environmental Science & Technology Letters veröffentlicht wurde und an der auch das Leibniz-Institut für Ostseeforschung Warnemünde (IOW) beteiligt war. Ursachen sind vor allem Klimawandelfolgen wie anhaltende Dürreperioden und der Meeresspiegelanstieg. Aber auch lokale menschliche Eingriffe direkt an den Tideflüssen begünstigen einen Anstieg des Salzgehalts in diesen lebenswichtigen Süßwasserressourcen, berichtet das IOW.

Weitere Inhalte:

  • Deichrückverlegung in Lenzener Elbaue zeigt Erfolge
  • „Fischbestand in der Oder erholt sich zunehmend“
  • Nitrat-Schwellenwert in Hessen an jeder 10. Messstelle überschritten
  • Dürren und Blitzdürren wirken sich unterschiedlich auf Ökosysteme aus
Ausgabe 33/2025 | 12.08.2025