Themen der Printausgabe
Oberflächengewässer sind mit einer Vielzahl organischer Mikroverunreinigungen, resistenter Bakterien und anorganischer Schadstoffe belastet. Abwasser stellt eine bedeutende Quelle für den Eintrag dieser Schadstoffe dar – das geht aus der Publikation „Einträge von Mikroverunreinigungen und Resistenzen in Oberflächengewässer“ hervor, die das Umweltbundesamt (UBA) veröffentlicht hat. Die Bundesanstalt für Gewässerkunde (BfG) untersuchte im Rahmen des Vorhabens im Auftrag des Bundesumweltministeriums und des Umweltbundesamts die Pfade Kläranlagenablauf, Mischwasserentlastung und Regenwasserkanal auf Mikroverunreinigungen und Resistenzen.
Energieeffiziente und leistungsstarke Kläranlagen, die sowohl dem Gewässer- als auch dem Klimaschutz Rechnung tragen, werden immer wichtiger. Das betonte die Umweltministerin von Rheinland-Pfalz, Katrin Eder (Grüne), jetzt bei der Einweihung der neu gebauten Kläranlage Arzfeld im Eifelkreis Bitburg-Prüm, die das Land mit 9,6 Mio. Euro unterstützt. Gerade im ländlichen Raum stelle die Abwasserbeseitigung eine besondere Herausforderung dar, so Eder.
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