E-Paper 44/2024

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Themen der Printausgabe

Detaillierte Themenübersicht Ausgabe 44/2024

Die Belastung des Grundwassers mit Pestizid-Wirkstoffen ist zurückgegangen. Das zeigt ein aktuell veröffentlichter Bericht der Bund-Länder Arbeitsgemeinschaft Wasser (LAWA) zur Grundwasserbeschaffenheit in Deutschland an mehr als 16.000 untersuchten Messstellen. Der Rückgang betreffe im Berichtszeitraum 2017 bis 2021 vor allem Stoffe, die nicht mehr zugelassen sind und deren Konzentration im Grundwasser nun langsam abnehme, heißt es in der Studie, die unter Mitarbeit des Umweltbundesamtes (UBA) erarbeitet wurde. Deutlich häufiger tauchen hingegen Metaboliten auf – mittlerweile an über 70 Prozent der Messstellen.

Die Verordnung zur Festsetzung des Wasserschutzgebietes für das Einzugsgebiet der Wassergewinnungsanlage „Hohe Ward“ der Stadtwerke Münster ist teilweise unwirksam. Das hat das Oberverwaltungsgericht Nordrhein-Westfalen auf die Klage eines Landwirts, der Eigentümer von Grundstücken in dem Gebiet ist, entschieden (Aktenzeichen 20 D 159/21.NE vom 10.10.2024). Die Festsetzung einer jeden Schutzzone müsse zum Schutz des Gewässers erforderlich sein; eine der Zonen diene aber nicht dem unmittelbaren Schutz des Wassers, sondern solle lediglich eine Kooperation der Landwirtschaft mit der Wasserwirtschaft fördern.

Weitere Inhalte:

  • Wassernotlagen nur durch klimaresilientes Wassermanagement beherrschbar
  • Wasserentnahmeentgelt für Landwirtschaft wird in Rheinland-Pfalz kontrovers diskutiert
  • NRW will bis 2030 mindestens eine TWh Wärme aus Abwasser gewinnen
  • Aktiver Grundwasserschutz durch Silphie-Anbau als Alternative zum Energiemais
Ausgabe 44/2024 | 29.10.2024