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Themen der Printausgabe

Detaillierte Themenübersicht Ausgabe 44/2025

Deutschland könnte einen Großteil der europäischen Gewässerschutzzieleerreichen, wenn Flüssen und Bächen wieder rund zwei Prozent der Landesfläche zur Verfügung stünden. Das zeigen Berechnungen im Auftrag des Umweltbundesamtes (UBA), laut denen den deutschen Gewässern derzeit etwa 7.000 km² fehlen. Diese Fläche sei für die für naturnahe Gewässer- und Auenentwicklung, besseren Hochwasserschutz, mehr Biodiversität und die Klimaanpassung dringend erforderlich. „Gewässerschutz ist Klimaschutz“, erklärte UBA-Präsident Dirk Messner bei der Vorstellung des Hintergrundpapiers „Flüssen und Bächen wieder mehr Raum zurückgeben“.

Der EU-Umweltrat hat Schlussfolgerungen zur europäischen Strategie für Wasserresilienz angenommen, die von der Kommission im Juni vorgelegt wurde. Bundesumweltminister Schneider begrüßte den „ambitionierten vernetzen Ansatz“. Wasser stelle einen wichtigen, wenn nicht den wichtigsten Standortfaktor dar und sei wesentlich für die Energiewende, für Industrieansiedlung wie beispielsweise die Chipindustrie oder auch andere Branchen, die Kühlung brauchen, sowie für eine zukunftssichere Landwirtschaft.

Weitere Inhalte:

  • Grüne fragen nach Wasserschutz beim Ausbau von Geothermieanlagen
  • Gemeinde haftet für nicht ordnungsgemäßen Zustand eines Sickerschachtdeckels
  • Salz aus Enthärtungsanlagen belastet die Gewässer stark
  • Brandenburg: Schwarze Elster soll mehr Platz bekommen
Ausgabe 44/2025 | 28.10.2025