E-Paper 45/2024

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Themen der Printausgabe

Detaillierte Themenübersicht Ausgabe 45/2024

Die Reaktivierung von Binneneinzugsgebieten und die Anlage von Sedimentauffangteichen zählen zu den besonders empfehlenswerte Maßnahmen, um den Wasserrückhalt in der Fläche zu fördern. Das geht aus dem Abschlussbericht zu dem Projekt „Auswirkung des Klimawandels auf die Wasserverfügbarkeit – Anpassung an Trockenheit und Dürre in Deutschland“ (WADKlim) hervor, den das Umweltbundesamt (UBA) kürzlich herausgeben hat. In dem vom UBA gemeinsam mit dem Bundesumweltministerium (BMUV) initiierten Vorhaben sollten die Auswirkungen von Trockenheit und Dürre auf die Wasserverfügbarkeit, den Bodenwasserhaushalt und das Grundwasser in Deutschland untersucht und mögliche Lösungsansätze und Handlungsempfehlungen für die Wasserbewirtschaftung entwickelt werden.

Der globale Wasserkreislauf gerät zunehmend aus dem Gleichgewicht – mit weltweiten Folgen für Wirtschaft und Menschheit. Das ist die Kernbotschaft eines Mitte Oktober veröffentlichten Berichts der Globalen Kommission für die Ökonomie des Wassers (GCEW). Die Autorinnen und Autoren, darunter Johan Rockström, Direktor des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung (PIK), warnen, dass die globale Wasserkrise bis 2050 mehr als die Hälfte der weltweiten Nahrungsmittelproduktion gefährden könne.

Weitere Inhalte:

  • Dialog zu Reserveraum für Extremhochwasser in Rheinhessen abgeschlossen
  • Sachsen will Wasserversorgung fit für die Klimakrise machen
  • Wasser aus dem Ostsee soll mit See-Pumpe Fernwärme für Cottbus liefern
  • Bundesweit größte Floating PV-Anlage auf Philippsee eingeweiht
Ausgabe 45/2024 | 05.11.2024