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Themen der Printausgabe

Detaillierte Themenübersicht Ausgabe 49/2025

Die Stadt Tangermünde will naher Zukunft mithilfe einer Flusswärmepumpe dem Wasser der Elbe Wärme entziehen und für die Versorgung der Altstadt und der Bahnhofsvorstadt einsetzen: Das Vorhaben in Tangermünde könnte landesweit Schule machen, heißt es in einer Mitteilung des Umweltministeriums des Bundeslandes von Mitte November. Sachsen-Anhalts Energie- und Umweltminister Armin Willingmann sehe in der innovativen Technik großes Potenzial für eine moderne Wärmeversorgung ohne klimaschädliche Treibhausgase. „Die Nutzung von Wärme aus Flüssen und Seen bietet großes Potenzial für die Wärmewende – gerade in einem Land wie Sachsen-Anhalt. Viele unserer Städte liegen direkt an Flüssen. Sie könnten daher mit Flusswärmepumpen eine dezentrale, erneuerbare Wärmeversorgung aufbauen“, erklärte Willingmann.

Ein integriertes Nährstoffmanagement muss etabliert und strengere Zielwerte für die Nährstoffeinträge der in die Nordsee mündenden Flüsse müssen gesetzlich verankert werden. Diese konkreten Ziele folgen aus den Projektergebnissen des internationalen Forschungsvorhabens NAPSEA („N and P – From Source to Sea“), wie das an dem Projekt beteiligte Umweltbundesamt (UBA) Mitte November mitteilte. Das Umweltbundesamt wird die Projektergebnisse nach eigenen Angaben aktiv in die nationalen und internationalen Diskussionen zur Bekämpfung der Eutrophierung⁠ einbringen. Der Policy Brief fasse Empfehlungen zusammen und zeige, wie ambitionierte Reduktionsziele für Rhein und Elbe erreicht werden könnten.

Weitere Inhalte:

  • DWA: Aquathermie benötigt klar definierte Rahmenbedingungen
  • AöW fordert Strategie zum Schutz der Gewässer vor PFAS
  • Bayern verzeichnet für 2025 insgesamt ein Niedrigwasserjahr
  • BUND lehnt Aufhebung der mit Nitrat belasteten „Roten Gebiete“ ab
Ausgabe 49/2025 | 02.12.2025