Themen der Printausgabe
Das Umweltministerium Brandenburg hat den Vollzug von Sanktionen und Maßnahmen auf Grundlage der Brandenburgischen Düngeverordnung per Erlass an die zuständigen Landkreise und kreisfreien Städte bis zur Anpassung des Bundes-Düngerechts ausgesetzt. Das teilte das Landwirtschafts- und Umweltministerium des Bundeslandes Anfang Dezember mit. Aktuell prüfe das Ministerium die rechtlichen Möglichkeiten, nicht nur den Vollzug, sondern auch die Landesdüngeverordnung insgesamt auszusetzen, wobei die Urteilsbegründung des Bundesverwaltungsgerichts (BVerwG) eine entscheidende Rolle spielen werde.
Eine an Klimaextreme angepasste Landnutzung sowie ein integriertes Land- und Wassermanagement sind notwendig, um langfristig widerstandsfähiger zu werden. Diese Empfehlung spricht die Forschungsgruppe von Prof. Dörthe Tetzlaff am Leibniz-Institut für Gewässerökologie und Binnenfischerei (IGB) aus, die ihre Erkenntnisse und Handlungsempfehlungen zum Thema Klimawandel und Wasserknappheit in Brandenburg in einem neuen Dossier zusammengefasst hat. Zu den zentralen Empfehlungen zählt, die Vielfalt im Landschaftsbild zu erhöhen, weil mosaikartige Systeme als besonders robust gegenüber Wetterextremen gelten.
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