Der internationale Technologiekonzern Andritz verzeichnete im ersten Halbjahr 2025 ein starkes Auftragswachstum. Der Auftragseingang des Konzerns mit Hauptsitz in Österreich stieg gegenüber dem ersten Halbjahr 2024 um 22,9 Prozent, teilte Andritz, unter anderem Anbieter von elektromechanischen Ausrüstungen und Service für Wasserkraftwerke und von Technik für die Klärschlammverbrennung, mit. Während der Auftragseingang stieg und die Rentabilität mit 8,3 Prozent stabil blieb, ging der Umsatz um 8,4 Prozent auf 3,651 Mrd. Euro zurück. Die Konzernergebnis-Marge sank durch nicht-operative Positionen (NOI) aufgrund von Restrukturierungen von 5,6 Prozent im ersten Halbjahr 2024 auf 5,2 Prozent. Das solide Wachstum im ersten Halbjahr 2025 sei vor allem von den Geschäftsbereichen Hydropower, Metals und Pulp & Paper getragen.
Im Bereich Hydropower stieg der Auftragseingang um 72,1 Prozent deutlich auf 1,345,4 Mrd. Euro, angetrieben durch umfangreiche Anlagenmodernisierungen und Pumpspeicherprojekte in Asien, darunter zwei Großprojekte in Indien. Diese Projekte – wie das neue Pumpspeicherkraftwerk Tarali in Maharashtra, Indien – unterstreichen Andritz zufolge die zentrale Rolle der Wasserkraft beim Ausgleich volatiler erneuerbarer Energiequellen und bei der Stabilisierung des Stromnetzes in einigen der weltweit am schnellsten wachsenden Energiemärkte. Ein Viertel des Umsatzrückgangs sei auf die Aufwertung des Euro gegenüber dem US-Dollar und anderen Währungen zurückzuführen. Anders als die Bereiche Pulp & Paper und Metals verzeichnete der Geschäftsbereich Hydropower den Angaben zufolge ein starkes Wachstum von 16,8 Prozent, das auf die Abarbeitung des hohen Auftragsbestands zurückzuführen sei.




