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Frankreich: Regierung schließt Abkommen mit Wassersektor

Frankreich: Regierung schließt Abkommen mit Wassersektor
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04.02.2019 − 

Die französische Regierung hat mit öffentlichen und privaten Akteuren des Wassersektors ein Abkommen zur Verbesserung der Wasserinfrastruktur in Frankreich unterzeichnet. Die Vereinbarung, die zur zweiten Phase der „Assises de l’eau“ (EUWID 47.2018) gehört, berücksichtige die weltweite Nachfrage nach neuen technologischen und industriellen Lösungen im Wasserbereich und die strategische Positionierung Frankreichs in diesem Sektor, erklärte das Umweltministerium in Paris. Ziel sei es, die Beschlüsse der ersten Phase der „Assises“ umzusetzen und für eine verbesserte Wasserversorgung auf dem Land und für effizientere Strukturen im Wassersektor zu sorgen.

Konkret gehe es darum, eine Innovationsplattform für den Wassersektor zu entwickeln, die unter anderem einfache Lösungen für ländliche Gebiete erarbeiten soll, um beispielsweise Wasserverluste zu reduzieren und die Kreislaufwirtschaft zu fördern. Daneben soll eine Datenbank mit Störfällen in der Wasserinfrastruktur (Leckagen, Notfälle, Unterbrechung der Wasserversorgung, Betriebsstörungen, Normabweichungen) aufgebaut werden. Auch soll es insbesondere in den Überseegebieten vermehrt Qualifizierungsmaßnahmen geben, um dem fachlichen Bedarf des Wassersektors besser gerecht zu werden.

Ab diesem Jahr werden die Akteure des Sektors ein nationales Ressourcenzentrum finanziell unterstützen, um einen Best-Practice-Austausch in der Betriebsführung von Wasserverteilungsnetzen zu ermöglichen und innovative Techniken und Lösungen zum Wassersparen zu fördern, kündigte das Ministerium an. Dabei soll ein Regelwerk mit spezifischen technischen Spezifikationen entwickelt werden, der an die ländlichen Gemeinden angepasst ist, damit sie eine vollständige Analyse des Zustands ihres Netzes ausschreiben können.

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